Presse

H I N W E I S   I N   E I G E N E R   S A C H E 

Unter dieser Rubrik werden hier die Zeitungsartikel der Freisinger Presse - vornehmlich des Freisinger Tagblattes - bezüglich unser ersten Herrenmannschaft unkommentiert ausgestellt. Auf diese Weise soll das Pressebild der Herren I durch den Verlauf einer Saison dokumentiert werden. An dieser Stelle sei hingewiesen, daß es sich bei den Artikeln um unabhängige Berichte von Journalisten handelt, die nicht Mitglieder der Basketballabteilung des TSV Jahn Freising sind.
Wir möchten uns an dieser Stelle beim Freisinger Tagblatt bedanken, daß wir die Artikel von Peter Spanrad als Softcopy für dieses Dokumentationsprojekt benutzen dürfen.

Franz Lupp


B E R I C H T   2 3 . 4 . 2 0 1 2 

Freising – Mit einer 70:84-Heimniederlage (19:26, 44:44, 59:74) gegen Vizemeister FC Bayern München II beendeten die Basketballer des TSV Jahn Freising am Samstagabend die Regionalligasaison. Damit belegen die Freisinger in der Endabrechnung einen respektablen siebten Tabellenplatz.
Trotz der Niederlage, die je nicht ganz unerwartet gegen die „kleinen“ Bayern kam, herrschte im Lager des TSV Jahn Freising nach der Schlusssirene eine ausgelassene Feierstimmung. Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke zog ein sehr positives Saisonfazit. „Der Klassenerhalt war schon lange vor Saisonende unter Dach und Fach. Wir haben eine sehr starke Rückrunde gespielt und gegen sehr gute Mannschaften gewonnen.“ Besonders erfreut zeigte sich Schwepcke, dass er in den letzten Punktspielen seinen jungen Spielern sehr viel Spielzeit einräumen konnte. „Alle haben ihre Sache sehr prächtig gemacht, was mich zuversichtlich für die kommende Saison stimmt.“
Jahn-Abteilungleiter Franz Lupp machte kein Geheimnis daraus, dass ihm zum Saisonstart im Spätsommer nicht ganz so wohl war. Mit Sebastian Schwepcke habe man einen sehr jungen Trainer verpflichtet, der vor der schwierigen Aufgabe stand, ein neues Team zu formen. „Schwepcke ist es gelungen, dass sich das Team, vor allem mit eigenen Nachwuchsspielern, gefunden hat“, freute sich Lupp vor allem auch darüber, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins gut klappe. Gojko Stojisavljevic, Trainer der „Zweiten“ hatte Schwepcke zuletzt den Nachwuchsmann Sebastian Widmann empfohlen und der durfte gegen die Bayern auch gleich ran und erstmals Regionalligaluft schnuppern.
Schwepcke hatte dann auch noch eine andere Überraschung parat. Oliver Seehon, der sich berufsbedingt im letzten Jahr verabschiedet hatte, war wieder mit dabei. „Sebastian Schwepcke war sehr hartnäckig und so bin ich vor vier Wochen erstmals wieder ins Training gekommen“, verriet Oliver Seehon. „Ich habe jetzt wieder etwas mehr Zeit, sodass ich wohl in der nächsten Saison wieder mit dabei sein kann.“ Oliver Seehon hat nichts verlernt. Im ersten Viertel hat er richtig Gas gegeben. „Dann ist mir aber gewaltig die Kondition ausgegangen“, so Seehon.
Dass sich die Freisinger am Ende den Bayern haben beugen müssen, lag nach Analyse von Sebastian Schwepcke an zwei wesentlichen Faktoren. „Wir sind im dritten Viertel völlig eingebrochen. Und dann hat unsere Defensive nicht ganz so gut funktioniert wie zuletzt. Aber das lag ganz einfach daran, dass alle zwölf Spieler gleich viel Spielzeit erhielten und man einfach gesehen hat, dass manche nicht so gut aufeinander eingespielt sind. Aber das war uns schon klar.“ Dass Sebastian Schwepcke Trainer beim TSV Jahn Freising bleibt, scheint schon beschlossene Sache zu sein.
Aufstellung: Bleck, Dedic, Fistea, Fröhner, Hellmich, Hüttenkofer, Klappija, Knöckl, Kruzitis, Molinari, Pink, Widmann.

Bericht Freisinger Tagblatt 23.4.2012, Peter Spanrad.


V O R B E R I C H T   2 1 . 4 . 2 0 1 2 

Freising - Besser hätte es der Terminplaner für die Basketballer des TSV Jahn Freising gar nicht planen können. Zum Saisonabschluss gastieren die „kleinen“ Bayern in der Freisinger Luitpoldhalle. Weil es für die Münchner noch um alles geht, erwartet Jahn-Coach Sebastian Schwepcke ein ganz heiße Begegnung. Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
Auch wenn’s nur die „kleinen“ Bayern sind, für die Jahn-Basketballer ist schon eine große Ehre die Saison gegen diese starke Mannschaft beenden zu können und die eigenen Zuschauer nochmals mit einem exzellenten Basketballgenuss in die lange Sommerpause zu entlassen. Zumindest für die Bayern ist die Ausgangssituation vor dieser Partie schon brisant. Sie stehen vor dem Zwang aufsteigen zu müssen, denn die Statuten des Verbandes verlangt, dass die zweite Mannschaft des FC Bayern in der 1. Regionalliga spielen muss. Schaffen die Bayern, die vor diesem abschließenden Spieltag nur Zweiter sind, den Sprung nach oben nicht, müssen sie eine saftige Abgabe an den Verband zahlen.
„Die Ausgangssituation der Bayern macht es für uns also schon nochmals sehr interessant“, freut sich Jahn-Coach Sebastian Schwepcke auf das Saisonfinale. Für die Freisinger geht es um nichts mehr. Sie könnten die Saison locker ausklingen lassen. Aber die Motivation, so ließ Schwepcke wissen, sei in seinem Team extrem hoch. „Wir haben uns einfach mal vorgenommen, das Spiel gegen die Bayern zu gewinnen.“ Freilich ist Schwepcke auch Realist genug, um zu wissen, dass die Bayern, die mit einigen Profis antreten werden, auch über das junge Freisinger Team einfach drüberfahren können, zumal die Freisinger auf drei Stammspieler berufsbedingt verzichten müssen (Zlatan Dedic, Nils Temme und Florian Brückner).
Sebastian Schwepcke hat freilich schon in den letzten Spielern dem eigenen Nachwuchs sehr viel Spielzeit gegeben. „An dieser Linie will ich festhalten“, so Schwepcke. „Unsere jungen Spieler sollen gerade gegen so Toppteams wie den FC Bayern Erfahrungen sammeln.“ Das haben die Jahn-Jungspunde wie Dennis Bleck, Yannis Fröhner oder auch Alois Knöckl in den letzten Spielen schon sehr gut gemacht, was Sebastian Schwepcke für die Zukunft recht positiv stimmt. „Diese letzten Saisonspiele bilden bereits die neue Perspektive für die kommende Saison“, ist deshalb Schwepcke auch überzeugt, dass sein Team den Bayern am Samstagabend das Leben sehr schwer machen kann. Er hofft vor allem auch, dass nochmals viele Fans in die Luitpoldhalle kommen und das Jahn-Team nach Kräften unterstützen. Sp

Bericht Freisinger Tagblatt 21.4.2012, Peter Spanrad.


B E R I C H T   2 6 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Die Siegesserie der letzten Wochen ist beendet. Die Basketballer des TSV Jahn Freising unterlagen in einem denkwürdigen Heimspiel MTSV Schwabing mit 69:74 (11:16, 36:28, 49:57). Aus dem Traum, sich vielleicht doch bis auf den vierten Tabellenplatz hochzuarbeiten, wird nun im Saisonfinale doch nichts mehr werden.
Eigentlich ging es in dieser Partie für beide Mannschaften um nichts mehr. Sowohl die Freisinger als auch die Münchner haben mit dem Abstieg und der Meisterschaft nichts mehr zu tun. Die Devise lautete also: Für die vielen Zuschauer in der Freisinger Luitpoldhalle ein attraktives Regionalligaspiel zu zeigen. Das setzten die beiden Teams dann auch in der ersten Halbzeit perfekt um. Zunächst hatten die leicht favorisierten Schwabinger die Nase vorne. Im zweiten Viertel stellten dann die Freisinger eindrucksvoll unter Beweis, warum sie sich in der Rückrunde zu einem der besseren Teams der Liga entwickelt hatten. Bewundernswert, wie es Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke gelungen ist, seit dem letzten Sommer mit vielen jungen Spielern wieder ein schlagkräftiges Freisinger Regionalliga-Team zu formen.
Nach dem Seitenwechsel schien das Jahn-Team die Weichen für den Sieg zu stellen, als es auf 42:28 davonzog. Dass die Emotionen auf und neben dem Spielfeld urplötzlich hochkochten lag am völlig überforderten Schiedsrichtergespann. Johannes Juretzka und Martin Will leisteten sich unglaubliche Fehlentscheidungen, die das Spiel an den Rand eines Eklats brachten. Das Freisinger Publikum, stets um Haltung bemüht, war außer sich. Hallensprecher Winnie Ruhbaum rief die beiden Teams zur Besonnenheit auf: „Spielt bitte das Spiel in aller Ruhe zu Ende.“ Den Appell hörten die Unparteiischen offensichtlich nicht. Als neutraler Außenstehender konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, als pfiffen die Schiris einige Spieler – wohl gemerkt auf beiden Seiten – absichtlich aus dem Spiel, verhängten immer wieder nicht nachvollziehbare Fouls oder Technische Fouls. Schade, dass zwar die beiden Mannschaften Regionalliganiveau zeigten, nicht aber die Schiedsrichter.
Die routinierten Schwabinger ließen sich durch die unverständlichen Entscheidungen der Schiedsrichter nicht ganz so aus der Ruhe bringen als die Freisinger. Und so gewannen die Münchner diese denkwürdige Partie am Ende klar.
Freisings junger Coach Sebastian Schwepcke war nach Spielschluss einerseits um Fassung bemüht, andererseits auch entsetzt. „Ich bin sehr traurig“, so der erste Kommentar von Schwepcke. „Schade für die vielen Fans, die sich ein schönes Spiel erhofft hatten. Nur gut, dass es um nichts mehr ging.“

Bericht Freisinger Tagblatt 26.3.2012, Peter Spanrad.


V O R B E R I C H T   2 4 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Nachdem die Basketballer des TSV Jahn Freising den Erhalt der Regionalliga 2 bereits drei Spieltage vor Schluss gesichert haben, könnten sie sich eigentlich bequem zurücklegen. Erfolgstrainer Sebastian Schwepcke will allerdings die Motivation hoch halten und will mit seinem Team in der Tabelle noch etwas weiter nach oben kommen. Und dazu will er am Samstag im Heimspiel gegen MTSV Schwabing den nächsten Sieg feiern (18.15 Uhr Luitpoldhalle).
Es ist alles genauso eingetreten, wie es der erst 25-jährige Jahn-Coach Sebastian Schwepcke vor der Saison prophezeit hatte. Die Vorrunde benötige sein neu formiertes Team, um sich zusammenzuspielen, die nötigen Siege kämen dann im Verlauf der Rückrunde. Bereits seit Beginn der Rückrunde war aufgrund der gezeigten Leistungen klar, dass die Freisinger mit dem Abstiegskampf auf Dauer nichts mehr zu tun haben werden. Mit den fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen unterstrich das Jahn-Team sehr eindrucksvoll, dass es sich vom Abstiegskandidaten aus der Vorrunde zu einem der besten Teams der Liga hochgearbeitet hat. „In der sogenannten Rückrundentabelle könnten wir sogar noch den dritten Platz schaffen, wenn wir noch zweimal gewinnen“, so die ehrgeizige Zielsetzung von Sebastian Schwepcke. Auch wenn er im Training den Spaßfaktor deutlich höher hängt, die Zügel will er dennoch nicht locker lassen. Aber das haben gerade auch seine vielen jungen und ehrgeizigen Spieler nicht vor. Sie seien nach wie vor hoch motiviert, ließ Schwepcke wissen.
Schwepcke richtet mit Beginn des nächsten Heimspiels gegen Schwabing seinen Blick bereits in die Zukunft. Die vielen Nachwuchsspieler, die seit September einen enormen Trainingseinsatz gezeigt und viel dazu gelernt haben, will Schwepcke in den letzten drei Spielen deutlich mehr Spielzeit geben. Sie sollen – so die Vorstellungen des Trainers – gegen starke Gegner Spielpraxis sammeln und vor allem die Gelegenheit bekommen, sich im Wettkampf zu zeigen. „Deshalb bin ich mir auch sehr sicher, dass die Motivation hoch sein wird und dass die gesamte Mannschaft mit viel Ehrgeiz die restlichen Spiele bestreiten wird.“
Dass sich Schwepcke um die Motivation seiner Spieler gegen Schwabing nicht kümmern muss, versteht sich fast von selbst. „Unsere Mannschaft brennt auf Wiedergutmachung und will die satte Niederlage aus dem Vorrundenspiel gegen Schwabing vor eigenem Publikum wettmachen.“
Das Frauenteam des TSV Jahn Freising beendet am Samstag die Bayernliga-Saison mit der Auswärtspartie bei DJK SB Rosenheim (Samstag, 17 Uhr). Die Freisingerinnen werden – egal wie das Spiel in Rosenheim enden wird – als abgeschlagener Tabellenletzter absteigen.

Bericht Freisinger Tagblatt 24.3.2012, Peter Spanrad.


B E R I C H T   1 9 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Auch wenn niemand mehr ernsthaft daran gezweifelt hatte, jetzt sind die Basketballer des TSV Jahn Freising endgültig durch und brauchen keine Rechnungen mehr aufstellen. Mit dem 72:59-Sieg (15:27, 33:39, 57:49) bei Abstiegskandidaten TuS Fürstenfeldbruck sicherten sich die Freisinger am viertletzten Spieltag endgültig den Erhalt der Regionalliga 2.
Bevor das Spiel in Fürstenfeldbruck überhaupt losgehen konnte, herrschte bei den Freisingern große Konfusion. Irgendwie war der Koffer mit den Trikots nicht auffindbar. „Bei der organisatorischen Absprache hatte sich wohl ein Fehler eingeschlichen“, meinte Co-Trainer Stefan Manhart. Kurz vor Spielbeginn trafen dann doch noch die Trikots ein. Das Aufwärmprogramm absolvierten die Freisinger notgedrungen in Jeans. „Freilich konnte von einem zielgerichteten Aufwärmen nicht die Rede sein“, so Stefan Manhart. „Uns allen in der Mannschaft war klar, dass wir das erste Viertel gegen eine hoch motivierte Fürstenfeldbrucker Mannschaft wohl abhaken können und nahmen das Auftaktviertel als unser Aufwärmprogramm in Kauf.“
In der Tat legten die Gastgeber mit Vollgas los. Die Freisinger blieben in den meisten Aktionen nur zweiter Sieger. „Die Fürstenfeldbrucker haben uns im ersten Viertel regelrecht abgeschossen“, urteilte Co-Trainer Stefan Manhart. Mit dem 15:27 waren die Freisinger fast noch gut bedient. Vor allem in der Defensive – zuletzt das Paradestück im Jahn-Spiel – klappt überhaupt nichts. Die Freisinger waren von ihren Gegenspielern zu weit entfernt und die Feinabstimmung im Mannschaftsspiel klappte überhaupt nicht.
„Aber wir haben dennoch sehr kühlen Kopf bewahrt“, zeigte sich Stefan Manhart letztlich doch ein wenig erstaunt darüber, wie unaufgeregt die gesamte Mannschaft auf das 15:27-Desaster reagierte. Das Vertrauen in die eigene Stärke sei nicht abhanden gekommen, gab Manhart zu verstehen. Mit Beginn des zweiten Viertels war dann das Aufwärmprogramm auch für die Freisinger beendet und ab da weg zeigten sie sich wieder von ihrer besten Seite. „Wir habe ab da ganz einfach unser normales Programm abgespult“, zeigte sich Stefan Manhart über die psychische Stärke seines Teams dennoch ein klein wenig überrascht. Die Automatismen in der Jahn-Defensive funktionierten wie in den erfolgreichen Spielen der letzten Zeit und in der Offensive war die Trefferquote bei allen Spielern im überdurchschnittlichen Bereich. Die Brucker konnten ihre Taktik variieren, wie sie wollten, das interessierte das Jahn-Team letztlich nicht. Spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit war klar, dass Fürstenfeldbruck gegen die konzentrierten Freisinger keine Chance mehr haben würde.
Auch wenn der Klassenerhalt jetzt endgültig gesichert ist, will Stefan Manhart auch noch die restlichen drei Saisonspiele gewinnen, am liebsten das letzte gegen den FC Bayern, um dann vielleicht noch den vierten Tabellenplatz zu sichern.
Zwei Viertel lang spielten die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising im Heimspiel gegen den TSV Haar ganz ordentlich mit. Aber das reicht in der Bayernliga nicht aus, um eine Partie zu gewinnen. Am Ende mussten sich die Freisingerinnen mit 40:58 (8:9, 14:22, 18:38) klar geschlagen geben und bleiben damit ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz.

Bericht Freisinger Tagblatt 19.3.2012, Peter Spanrad.


V O R B E R I C H T   1 7 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Auch wenn eigentlich nichts mehr schief gehen sollte mit dem Klassenerhalt, eine kleine Restunsicherheit bleibt für die Regionalliga-Basketballer des TSV Jahn Freising vorhanden. „Wenn wir das Auswärtsspiel gegen Fürstenfeldbruck (Samstag, 18.30 Uhr) gewinnen, dann sind wir wirklich durch“, hofft Trainer Sebastian Schwepcke, dass sein Team danach den Klassenerhalt und seinen 25. Geburtstag kräftig wird feiern können.
Während die meisten Teams in der Regionalliga 2 mit oft zwei bis drei „Stars“ auflaufen, also Spielern, die schon im professionellen Bereich Basketball gespielt haben, gelang es dem TSV Jahn Freising auch heuer wieder ohne solche gut dotierten Spielerpersönlichkeiten auszukommen und die Regionalligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Selbst gegen die Topteams der Liga spielten die Freisinger meist auf Augenhöhe. Sie profitierten bislang von fünf bis sechs Spielern, die allesamt in jeder Partie stets für zehn bis 15 Punkte gut sind. „Dadurch sind wir natürlich sehr schwer ausrechenbar“, freut sich Sebastian Schwepcke, dass sein Konzept, eine schlagkräftige neue Jahn-Mannschaft zu formen ohne teure Einkäufe. Spieler wie Max Hellmich, Zlatan Dedic, Andreas Pink, Nicola Molinari oder Nils Temme rücken natürlich aufgrund ihrer vielen Körbe Wochenende für Wochenende in den Fokus der Fans. Aber für Head-Coach Sebastian Schwepcke sind diese Scorer nur ein Teil des Erfolges. „Wir verfügen über weitere ganz wichtige Team-Player“, so Schwepcke. Für ihn ist beispielsweise Florian Brückner das Paradebeispiel eines solchen Spielers. Brückner sei ein extrem intelligenter Spieler, der ein Spiel genau lesen könne, der enorm abwehrstark sei, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stelle, aber der zum richtigen Moment auch extrem wichtige Punkte erziele. Das war letzten Samstag beim wichtigen Sieg über DJK SB München der Fall.
Ein Flo Brückner wird am Samstagabend in Fürstenfeldbruck wieder sehr wichtig sein. Denn die Freisinger erwarten beim Vorletzten einen ganz heißen Tanz. Die Gastgeber stehen zwar mit dem Rücken zur Wand, können aber noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt packen. Erste Voraussetzung dazu ist freilich, dass sie gegen Freising gewinnen. Sebastian Schwepcke zeigt vor Fürstenfeldbruck sehr viel Respekt. Die Brucker verfügen über ein sehr starkes Team. Der Tabellenplatz sage nichts über die Spielstärke aus. Der Schlüssel zum Erfolg gegen Fürstenfeldbruck liegt nach Überzeugung von Schwepcke in der Defensive. „Wenn wir in Fürstenfeldbruck so stark und konzentriert verteidigen wie zuletzt in der zweiten Halbzeit gegen DJK SB München, dann gewinnen wir, wenn nicht, wird’s extrem eng.“ Und dann könnte die Feierstimmung vielleicht etwas getrübt sein.
Das Bayernliga-Frauenteam des TSV Jahn Freising empfängt am Samstag um 17 Uhr (Luitpoldhalle) den TSV Haar. Für die Freisingerinnen, deren Abstieg längst besiegelt ist, geht es jetzt nur noch darum, die Saison würdig zu Ende zu spielen. Ziel ist es auch diesmal, die Niederlage im Rahmen zu halten.

Bericht Freisinger Tagblatt 17.3.2012, Peter Spanrad.


B E R I C H T   1 2 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – In einer bis zur Schlusssirene packenden und dramatischen Partie besiegten die Basketballer des TSV Jahn Freising die DJK SB München mit 72:69 (18:17, 37:40, 55:50). Auch wenn es rein rechnerisch und theoretisch noch nicht gewiss ist, zweifelt niemand mehr daran, dass die Freisinger mit diesem wichtigen Sieg den Erhalt in der Regionalliga 2 vorzeitig fix gemacht haben.
Ein Krimiautor hätte das Drehbuch für das Heimspiel der Jahn-Basketballer gegen die „Frösche“ aus München nicht spannender und prickelnder gestalten können. Die letzten drei Spielminuten – immer wieder unterbrochen durch Auszeiten Spielerwechsel und zahlreiche taktische Fouls mit den anschließenden Freiwürfen – zogen sich über eine gefühlte halbe Stunde, 15 Minuten waren es allemal. Dabei sah es noch rund dreieinhalb Minuten vor Schluss so aus, als könnten die Freisinger ungefährdet die Partie siegreich zu Ende führen. Nicola Molinari hatte durch eine Serie von Freiwürfen die Gastgeber mit 64:57 in Führung gebracht. Die Gäste schienen zu resignieren und mit konditionellen Problemen zu kämpfen. Aber denkste! Die Münchner, die wie die Freisinger den Klassenerhalt noch nicht gesichert haben, krempelten die
Ärmel nochmals hoch und setzten zu einem fulminanten Finale an. Die individuelle Klasse der Münchner schien sich durchzusetzen, weil vor allem auch Freisings Leistungsträger plötzlich Nerven zeigten. Nils Temme, Andreas Pink und auch Max Hellmich, die bis dahin bei ihren Freiwürfen eine überdurchschnittlich hohe Trefferquote aufwiesen, „versemmelten“ einen Freiwurf nach dem anderen. Dazu kam, dass sich in dieser Phase Nicola Molinari, bis dahin ein wichtiger Stabilisierungsfaktor im Jahn-Spiel, nach seinem fünften Foul verabschieden musste. 1:10 Minuten vor Schluss führten die „Frösche“ mit 67:66. Die Partie drohte zu kippen. Die Schlussphase, geprägt nur noch durch Freiwürfe, also nichts für schwache Nerven. In den Schlusssekunden bewahrten dann Andreas Pink und vor allem Max Hellmich die Ruhe. Von acht Freiwürfen verwandelten sie sechs. Das war’s. die DJK SB München musste am Ende klein beigeben. „Wir haben einfach Ruhe bewahrt in dieser hektischen Schlussphase. Das war das Geheimnis unseres Erfolges“, meinte Andreas Pink nach dem Erfolg. Kapitän Max Hellmich ergänzte: „Wir haben am Ende einfach einen unbedingten Siegwillen gezeigt und taktisch sehr diszipliniert agiert.“
Davor ließen sich freilich die Freisinger heftig von ihren Fans feiern. Denn die hatten lange Zeit ernste Zweifel, ob ihr Team diese Partie gewinnen würde. Unruhig war auch Jahn-Coach Sebastian Schwepcke vor allem in der ersten Halbzeit, als sein Team nicht in der Lage war, die starken Münchner Individualisten in ihrem Aktionsdrang einzuschränken. „Wir ließen in der ersten Halbzeit 40 Punkte zu. Das war einfach viel zu viel. In der zweiten Halbzeit dann nur noch 29. Und damit haben wir gewonnen. Eine starke Defensive war also wieder entscheidend.“ Knackpunkt war dabei, dass die Freisinger Münchens Topscorer Christopher Baumer nach dem Seitenwechsel sicher im Griff hatten und dass sich das „Freisinger Kollektiv gegen die starken Münchner Einzelspieler“ (Schwepcke) durchsetzen konnte.
Dennoch wollten sich die Freisinger zum ganz großen erlösenden Jubelsturm noch nicht hinreißen lassen. „Rein rechnerisch müssen wir für den Klassenerhalt noch ein Spiel gewinnen“, so Kapitän Max Hellmich. „Am besten gleich das am nächsten Samstag in Fürstenfeldbruck und dann wird richtig gefeiert.“
Aufstellung: Bleck, Brückner (2), Flad, Fröhner, Hellmich (24), Hüttenkofer (1), Knöckl, Kruzitis (2), Manhart, Molinari (14), Pink (17), Temme (10).

Bericht Freisinger Tagblatt 12.3.2012, Peter Spanrad.


V O R B E R I C H T   1 0 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Auch wenn die Basketballer des TSV Jahn Freising rein rechnerisch den Klassenerhalt noch nicht gesichert hat, zweifelt aufgrund der klasse Leistungen in den letzten Wochen niemand mehr daran, dass sie auch nächstes Jahr wieder in der Regionalliga 2 an den Start gehen können. Vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Tabellennachbarn DJK SB München (Samstag, 18.15 Uhr Luitpoldhalle) hat unsere Zeitung mit Andreas Pink gesprochen, der einer der wesentlichen Stützen der Mannschaft ist und mit seiner überragenden Form vor Wochenfrist maßgeblich zum weichenstellenden Sieg gegen den TSV Milbertshofen beigetragen hat.

Freisinger Tagblatt: Herr Pink, zunächst einmal eine grundsätzliche Frage, die viele Fans interessiert: Sie sind kein gebürtiger Freisinger, haben vor vier Jahren schon einmal kurz für den TSV Jahn Freising gespielt, waren zwischenzeitlich wieder weg und sind seit September wieder in Freising. Wie kam es dazu?

Andreas Pink: Vor über vier Jahren bin ich nach Freising gekommen. Mein erster Job hat mich an den Münchner Flughafen gebracht. Aufgewachsen bin ich im Saarland. Das war damals für mich schon ein großer Schritt von der Provinz im Saarland hier nach München in eine Weltstadt zu kommen.

FT: Warum haben Sie dann Freising wieder verlassen und sind im letzten Jahr zurückgekehrt.

Andreas Pink: Ich bin eigentlich ein Paradebeispiel für unsere globalisierte Welt. Ich bin von Saarbrücken nach München gekommen, um zu arbeiten, meine jetzige Frau aus Shanghai. Wir haben uns in München kennen gelernt. Ich wollte dann wieder zurück in meine Heimat Saarbrücken. Weil es für meine Frau aber schwierig war, dort einen Job zu finden, haben wir uns letztes Jahr entschlossen, wieder nach München umzusiedeln.

FT: Warum spielen Sie dann in Freising Basketball und nicht in München.

Andreas Pink:
Ich bin bei meinem ersten Aufenthalt in München bei den Basketballern des TSV Jahn Freising, vor allem von Gojko Stojisavljevic, von Zlatan Dedic und von Stefan Manhart so herzlich aufgenommen worden und sie haben mir bei so vielen Dingen geholfen, dass es für mich klar war, wieder in Freising zu spielen. Der Kontakt ist nie abgerissen gewesen. Viele Jahn-Spieler waren bei mir im Saarland beim Polterabend und bei meiner Hochzeit.

FT: Dann profitiert der TSV Jahn von Ihrer Globalisierungsehe?

Andreas Pink: In gewisser Weise schon. Die Liebe zu meiner Frau ist der Grund, warum ich wieder in Freising spiele. Der Vater von Max Hellmich, von unserem Spielmacher, hat uns deshalb auch schon zu einem Glas Wein eingeladen und zu meiner Frau gesagt, dass sie das sehr gut gemacht habe.

FT:
Wo haben Sie das Basketballspielen gelernt?

Andreas Pink: Zunächst einmal in einer Schul-AG. Dann habe ich ein bis zwei Jahre in einem kleinen Saarbrücker Verein gespielt, bis ich dann nach Saarlouis wechselte. Dort habe ich bis zu meinem 26. Lebensjahr gespielt.

FT: In welchen Ligen haben Sie im Saarland gespielt?

Andreas Pink: Am Ende mehrere Jahre in der 1. Regionalliga, also eine Liga höher als in Freising.

FT: gibt es Unterschiede im Basketball zwischen dem Saarland und Bayern?

Andreas Pink: Im Prinzip nicht. Die 1. Regionalliga ist schon stärker als die 2. Regionalliga.

FT: Wie sind Sie mit dem Verlauf der bisherigen Saison zufrieden.

Andreas Pink:
Ich bin sehr zufrieden. Als ich im Sommer nach Freising gekommen bin und zugesagt habe, wusste ich überhaupt nicht, wer von den ehemaligen Spielern überhaupt noch weitermachen wird. Wir haben jetzt sieben Siege. Das ist für unsere Mannschaft wirklich super, vor allem weil die Liga heuer sehr ausgeglichen ist und weil wir mit sehr vielen jungen Spielern angetreten sind. Die Jungen trainieren sehr intensiv, auch wenn sie nicht immer sehr viel Spielzeit bekommen. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut.

FT: Haben Sie im Verlauf der Saison Sorgen gehabt, dass es um den Klassenerhalt knapp werden könnte bzw. muss man sich noch Sorgen machen?

Andreas Pink: Ich habe mir nie Sorgen gemacht. Wir haben nur einmal wirklich schlecht gespielt. Das war vor einiger Zeit bei der Niederlage gegen München-Ost. Die Big Points haben wir bislang gemacht. Vielleicht würden in der Endabrechnung sogar schon unsere sieben Siege zum Klassenerhalt reichen. Aber wir wollen schon noch das eine oder andere Spiel gewinnen.

FT: Wo liegen die Stärken der Mannschaft?

Andreas Pink: Wir sind eine Mannschaft von drei sehr erfahrenen Spielern und sieben jungen unbekümmerten. Unser Trainer Sebastian Schwepcke hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Er hat der Mannschaft, die ohne Star auskommen muss, Disziplin und viel Organisation im Spiel beigebracht und so ein schlagkräftiges Team geformt. Unser Teamgeist ist sehr gut ausgeprägt. Das ist unsere Stärke.

FT: Wie sehen Sie dem nächsten Heimspiel gegen DJK München entgegen? entgegen?

Andreas Pink: Eigentlich sehr gelassen. Wie stark unser Gegner momentan ist, interessiert uns nicht. Wir wollen den Lauf der letzten Wochen mitnehmen. Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt sein. Wir wollen uns auch von Spiel zu Spiel steigern. Zu Hause haben wir gegen jede Mannschaft eine Chance. Wenn wir gewinnen, sollte das Thema Klassenerhalt erledigt sein.

FT:
Wie sieht Ihre Zukunft aus – im Basketball?

Andreas Pink
: Das kann ich noch nicht sagen. Bei uns steht Nachwuchs ins Haus. Da muss ich erst einmal sehen, was auf uns als Familie alles zukommt. Fest steht auf alle Fälle, dass meine neue Heimat wohl auf Dauer München bleiben wird und dass ich auch irgendwie dem TSV Jahn Freising treu bleibe. Jetzt freue ich mich erst einmal auf das nächste Heimspiel gegen DJK München und ich freue mich besonders, dass meine Mutter mit dabei sein wird – zum zweiten Mal erst. Ich hoffe, sie wird uns kräftig anfeuern.

FT: Herr Pink, vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben.

Bericht Freisinger Tagblatt 10.3.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   5 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Das war ein extrem wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Im vielleicht wichtigsten Spiel der Saison gewannen die Basketballer des TSV Jahn Freising am Samstagabend bei Regionalligaschlusslicht TSV Milbertshofen am Ende souverän und hoch verdient mit 79:62 (15:11, 35:34, 63:47).
Vor dieser Partie hatte Jahn-Coach Sebastian Schwepcke versucht, die Brisanz dieser Partie herunterzuspielen, um der Mannschaft den Druck ein wenig zu nehmen. Der war freilich im Jahn-Team vor der Pause immer wieder deutlich zu spüren. Die Freisinger waren nicht in der Lage, an ihre klasse Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen. „Das war in der ersten Halbzeit ein sehr schwaches Spiel“, urteilte Schwepcke. „Wir haben phasenweise für unsere Verhältnisse unheimlich schlecht verteidigt.“ Freisings Führung schmolz am Ende des zweiten Viertels auf einen Punkt. Der Milbertshofener Benjamin Verweyen erzielte innerhalb kurzer Zeit vier Dreier. Milbershofen war heiß gelaufen. Es war alles offen. Die Partie schien sogar zugunsten der Gastgeber zu kippen.
Hoch konzentriert und hoch motiviert starteten die Freisinger nach der Pause, fanden aber immer noch nicht ihren gewohnten Rhythmus in der Offensive. Die Wende trat Mitte des dritten Viertels ein, als strittige Schiedsrichtigerentscheidungen, verbunden mit einigen Technischen Fouls, die Emotionen hochkochen ließen. „Plötzlich war unser Team voll da“, stellte Jahn-Coach Schwepcke fest und zog innerhalb weniger Minuten auf 16 Punkte davon. Milbertshofen musste trotz hoher kämpferischer Qualitäten klein beigeben. Im vierten Viertel lagen die Freisinger teilweise mit über 20 Punkten in Führung und konnten es sich in den Schlussminuten sogar leisten, einen Gang zurückzuschalten.
Viel Lob von Trainer Schwepcke an sein Team nach dieser bravourösen zweiten Halbzeit. Garanten für diesen Siegwaren sicherlich Ronalds Kruzitis, der zunächst Milbertshofens Topspieler Aleksandar Stojanovic ausschaltet und am Schluss Topscorrer Benjamin Verweyen sicher im Griff hatte. Überragend auch Andreas Pink, der mit seiner abgeklärten und konzentrierten Spielweise und natürlich auch wegen seiner 22 Punkte maßgeblich am Sieg beteiligt war. Nils Temme reihte sich mit seinen 20 Punkten in die Topscorrerliste ein. Und dann war auch noch Oldie Zlatan Dedic zur Stelle. Obwohl er berufsbedingt vier Wochen nicht trainieren konnte, waren seine Punkte in den kritischen Spielphasen extrem wichtig für den Teamgeist. „Wir sind nach diesem Sieg auf einen guten Weg“, ist sich Sebastian Schwepcke jetzt ziemlich sicher, dass sein Team vorzeitig den Klassenerhalt packen wird.
Aufstellung: Bleck, Brückner, Dedic (11), Flad, Fröhner, Hellmich (6), Hüttenkofer (3), Knöckl, Kruzitis (8), Molinari (9), Pink (22), Temme (20).

Das Frauenteam des TSV Jahn Freising (Schlusslicht der Bayernliga) unterlag dem SV Germering erwartungsgemäß mit 72:91, schlug sich aber gegen den Tabellenführer recht wacker.

Bericht Freisinger Tagblatt 5.3.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   3 . 3 . 2 0 1 2 

Freising – Die nächsten drei Punktspiele werden darüber entscheiden, ob die Basketballer des TSV Jahn Freising das Saisonfinale in aller Ruhe erleben werden oder ob sie noch um den Klassenerhalt bangen müssen. Am Samstagabend gastieren die Freisinger bei Schlusslicht TSV Milbertshofen (19 Uhr). „Wir stehen nicht unter Siegzwang“, will Jahn-Coach Sebastian Schwepcke keinen unnötigen Druck erzeugen. „Ein Sieg wäre aber sehr schön.“
Die Kür haben die Jahn-Basketballer in den letzten Wochen mit Bravour bestanden. Sie gewannen überraschend gegen Rosenheim und Gröbenzell, und selbst die Niederlage zuletzt gegen Tabellenführer Landsberg muss als Erfolg verbucht werden. Die Leistung der Freisinger war allemal regionalligatauglich. Wenn sein Team diese Leistung in den nächsten Spielen auch abrufen könne, so Sebastian Schwepcke, sei der Abstiegskampf kein Thema.
Der Jahn-Coach will nun auch den Fokus nicht auf das kommende Spiel bei Schlusslicht TSV Milbertshofen legen. Er vermeidet die Formulierung „Gewinnen-müssen“. Damit habe vor geraumer Zeit schlechte Erfahrungen gemacht, so Schwepcke, als man vor dem Spiel gegen München-Ost von einem Pflichtsieg gesprochen habe. Prompt verloren die Freisinger. Man müsse vielmehr die nächsten drei Spiele im Paket betrachten, so Schwepcke. „Von den nächsten drei Spielen gegen Milbertshofen, DJK SB München und Fürstenfeldbruck sollten wir zwei gewinnen, um uns im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.“ Siege über diese drei unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zählen quasi doppelt.
Weil es am Samstagabend für den TSV Milbertshofen fast schon um Alles oder Nichts geht, erwartet Jahn-Coach Schwepcke ein sehr schweres Spiel. Der letzte Tabellenplatz dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gastgeber über ein sehr starkes Team verfügten. „Wenn die Milbersthofener in Fahrt kommen, dann sind sie nicht zu stoppen“, baut Schwepcke freilich auf die starke Defensive seiner Mannschaft, die letzten Samstag fast die Sensation geschafft hätte, Tabellenführer Landsberg zu bezwingen.
Schwepcke weiß freilich auch, dass gerade so ein Spiel gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner reine Kopfsache ist. „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, dieses Spiel gegen Schlusslicht Milbertshofen als ein ganz besonderes Spiel zu betrachten, sondern es als genau so normal sehen als die letzten Spiele auch, dann sollten wir eine reelle Siegchance haben.“
Der Abstieg aus der Bayernliga ist für die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising längst besiegelt. Für sie geht es in den verbleibenden Punktspielen nur noch darum, weiterhin Spaß am Basketball zu haben. Am Samstagabend empfangen die Freisingerinnen um 20 Uhr in der Luitpoldhalle den Tabellenführer SV Germering.

Bericht Freisinger Tagblatt 3.3.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   2 7 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Bis ins vierte Viertel hielt der TSV Jahn Freising bravourös mit dem Tabellenführer mit. Am Ende setzte sich in einem packenden und niveauvollen Regionalligaspiel die individuelle Klasse der Landsberger gegen das starke Freisinger Kollektiv durch. Die Freisinger mussten sich mit 59:79 (17:16, 26:36, 44:54) geschlagen geben.
Prächtig gekämpft und taktisch sehr diszipliniert gekämpft – Freisings Basketballer zeigten sich von ihrer besten Seite. Am Ende nutzte das wenig. In den Schlussminuten zogen die Landsberger standesgemäß auf 20 Punkte davon. Die Freisinger wirkten im ersten Moment sehr geknickt. Jahn-Headcoach Sebastian Schwepcke holte seine Mannen kurz zusammen und lobte uneingeschränkt: „Jungs, ihr habt hervorragend gespielt!“
Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke hatte in der Tat den Mund nicht zu voll genommen, als er prophezeite, dass sein Team gegen Landsberg nicht chancenlos sei. Die Freisinger agierten vom ersten Jump weg konzentriert und in der Defensive kompakt, sodass die Gäste sich in der Offensive kaum entfalten konnten. Der Landsberger Spielmacher, Xaver Egger, für Sebastian Schwepcke der beste Spieler der Regionalliga, tauchte völlig unter. „Das war vor allem das Verdienst von Ronalds Kruzitis“, urteilte Sebastian Schwepcke. Kruzitis wich Egger nicht von der Seite, sodass der nicht in der Lage war, dem Landesberger Spiel die entscheidenden Impulse zu geben und vor allem die nötigen Körbe zu erzielen.
Die Freisinger überraschten in der Offensive mit einem überlegten, aber auch frechen Spiel. Maximilian Hellmich und Nicola Molinari setzten mit ihren Dreiern die Landsberger immer wieder unter Druck. Der erste Lohn: Nach dem ersten Viertel führte das Jahn-Team (17:16). Selbst als die Gäste dann zwischenzeitlich immer wieder davonziehen konnten, kämpften sich die Freisinger heran, sodass bis zu Beginn des vierten Viertels die Partie offen blieb. Nach drei Minuten im vierten Viertel war die Partie dann doch zu Gunsten der Landsberger gelaufen. Xaver Egger hatte sich der Bewachung von Ronalds Kruzitis doch noch entziehen können und traf ein ums andere Mal. Da nutzte dann auch der Kraftakt von Nils Temme nichts mehr, der mit seinen sieben Punkten innerhalb einer Minute die Freisinger nochmals näher rücken ließ. „Die Landsberger verfügen einfach über sechs bis sieben überragende Spieler, die letztlich die Partie entschieden haben“, konnte Jahn-Coach Sebastian Schwepcke dennoch stolz auf die Leistung seiner Mannschaft sein.
Aufstellung: Brückner (1), Flad (1), Grozdev, Hellmich 821), Hüttenkofer, Knöckl, Kruzitis (3), Molinari (15), Pink (5), Temme (13), Bleck, Manhart.
Unter die Räder kam das Frauenteam des TSV Jahn Freising, das in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten der Bayernliga, München-Basket, mit 44:103 (14:23, 24:51, 28:78) unterlag. „Wenn die Schlusssirene nach sechs Minuten ertönt wäre, dann hätten wir unser erstes Saisonspiel gewonnen“, so Jahn-Mannschaftssprecherin Nicole Ruis. Der Höhenflug währte freilich nur kurz. Mangende körperliche Fitness und zu wenig Zutrauen in die eigene Leistung führten vor allem auch wegen des desaströsen dritten Viertels zu dieser satten Klatsche.

Bericht Freisinger Tagblatt 27.2.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   2 4 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Nichts zu verlieren haben die Basketballer des TSV Jahn Freising, wenn sie am Samstagabend auf den souveränen Tabellenführer der Regionalliga 2, Heimerer Schulen Basket Landsberg treffen. Die Freisinger wollen den Gästen aber alles abverlangen und hoffen Basketball auf höchstem Niveau präsentierten zu können. Die Partie startet um 19 Uhr in der Luitpoldhalle.
Die Siege zuletzt haben den Jahn-Basketballern im Kampf um den Klassenerhalt viel Luft verschafft. Vor allem stimmte bei den Erfolgen – zuletzt der überraschende gegen Slama Jama Gröbenzell – auch die Leistung der Freisinger. Deshalb gibt sich Jahn-Coach Sebastian Schwepcke vor der Partei gegen Spitzenreiter Landsberg auch sehr kämpferisch. Natürlich sei von der Tabellensituation sein Team gegen Landsberg zunächst einmal der klare Außenseiter. „Andererseits liegen uns die Landsberger von ihrem Spielsystem“, erinnert sich Schwepcke an das aufregende Hinspiel, das der Spitzenreiter erst in der Schlussphase knapp für sich entscheiden konnte (70:76). „Damals erhielten wir von den Landsberger Fans sehr viel Lob“, hofft der Jahn-Trainer, dass sein Team dieses Spiel noch gut im Kopf hat und an die Leistung von damals und an die vom letzten Sieg gegen Gröbenzell anknüpfen kann.
Schwepcke rechnet sich gegen Landsberg vor allem deshalb etwas aus, weil die Gäste eine ähnliche Spielphilosophie pflegen wie die Freisinger und grundsätzlich auszurechnen sind. „Das Spiel der Landsberger ist genau auf vier Spieler zugeschnitten, die fast alle Körbe erzielen“, so Schwepcke. Überragend bei den Gästen sicherlich Franz Xaver Egger, der nach wie vor locker ein bis zwei Ligen höher mitspielen könnte und in der Lage ist, eine Partie ganz alleine zu entscheiden. „Mit Abstand der beste Spieler der Liga“, so Schwepcke. Dazu kommen noch die drei weiteren Topscorrer der Landsberger: Marco Geidosch, Lukas Klocker und Przemyslaw Migala.
Im Hinspiel haben es die Freisinger bis kurz vor Schluss geschafft, mit einer taktisch sehr diszipliniert agierenden Defensive diese vier dominanten Landsberger halbwegs in Schach zu halten. Am Ende setzte sich die individuelle Überlegenheit der Landsberger freilich durch. Sebastian Schwepcke hofft, dass sein Team diese individuelle Überlegenheit mit viel Kampfgeist kompensieren kann. Klar ist ihm freilich auch, dass alle Spieler mindestens hundert Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen müssen, um zumindest halbwegs auf Augenhöhe mit den Landsbergern spielen zu können. Und es müssen auch alle fit sein. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Zlatan Dedic, der seit geraumer Zeit beruflich mehr als ausgelastet ist. „Gerade die Routine von Zlatan Dedic würden wir am Samstagabend gegen Landsberg dringend benötigen“, hofft Trainer Schwepcke, dass sich Dedic frei machen kann für diese Partie. Sebastian Schwepcke hofft, dass sein Team für die eigenen Fans ein basketballerisches Schmankerl kredenzen kann. Vielleicht glückt den Freisingern so eine Überraschung wie beim letzten Heimspiel gegen Gröbenzell. „Jedem muss aber auch klar sein“, so Schwepcke ganz Realist, „dass uns die Landesberger auch überrollen können, wenn sie so richtig in Fahrt kommen.“

Die Saison ist für die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising längst abgehakt. Ohne Sieg stehen sie abgeschlagen am Ende der Bayernligatabelle. Ziel der Freisingerinnen ist es, sich den Spaß am Spielen zu erhalten und die Niederlagen erträglich zu gestalten. Zum nächsten Heimspiel erwartet das TSV-Team um 16 Uhr in der Luitpoldhalle den Tabellenzweiten München-Basket.

Bericht Freisinger Tagblatt 24.2.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   1 3 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Mit dem überraschenden 76:69-Sieg (21:18, 50:39, 68:59) über Slama Jama Gröbenzell haben sich die Basketballer des TSV Jahn Freising im Kampf um den Klassenerhalt viel Luft verschafft. Die Freisinger präsentierten sich gegen die starken Gäste in einer überzeugenden Form.
Schlusssirene: eine geballte Faust von Sebastian Schwepcke und ein kurzer aber lauter Jubelschrei. Die enorme Anspannung während des Spiels und vor allem in der packenden Schlussphase war bei Freisings Headcoach gewichen. „Wir haben über 40 Minuten lang sehr gut verteidigt, aber wir haben am Ende dann doch auch ein wenig glücklich gewonnen“, gab Schwepcke auch zu bedenken, dass Gröbenzell in der Luitpoldhalle am Samstagabend ersatzgeschwächt hat antreten müssen.
Dies soll freilich die klasse Leistung der Freisinger nicht schmälern, die in der Vergangenheit in einigen ihrer Heimspiele schon sehr enttäuscht hatten und dadurch in den Abstiegsstrudel geraten waren. Gegen Gröbenzell dominierten sie von Anbeginn die Partie und lagen stets in Führung. Die kompakte Mannschaftsleistung setzte sich gegen die individuelle Klasse des Gegners durch. Die Taktik von Sebastian Schwepcke ging auf. Sein Team agierte in der Defensive beweglich und aggressiv, sodass die Gröbenzeller ihre gefürchteten Distanzwürfe nur selten ausführen konnten.
Für Szenenapplaus sorgte immer wieder der Freisinger Angriffswirbel, dem die Gäste letztlich nicht gewachsen waren. Zur Pause sah es sogar so aus, als könnten die Freisinger dem Tabellenvierten eine satte Klatsche verpassen. In der Schlussphase dann doch noch Spannung pur. „Wir haben uns in einigen Phasen doch noch drausbringen lassen und waren nicht immer in der Lage, das Tempo zu kontrollieren“, so der einzige Kritikpunkt von Schwepcke. Die dramatische Schlussphase, als Gröbenzell aufholte, war geprägt von vielen Fehlwürfen und taktischen Fouls. 30 Sekunden vor Schluss bewahrte Andreas Pink, einer der Besten, die Nerven und verwandelte cool seine beiden Freiwürfe zum 76:69. Gröbenzell war endgültig geschlagen. Jahn-Spieler und Fans konnten tanzen und blicken nun entspannt den nächsten Spielen entgegen.
Aufstellung: Brückner, Fistea (1), Flad, Fröhner, Hellmich (15), Hüttenkofer (8), Kruzitis (2), Manhart, Molinari (13), Pink (22), Temme (15), Bleck,
Nichts zu gewinnen gab es für das Frauenteam des TSV Jahn in der Bayernliga. Die Freisingerinnen unterlagen in Fürstenfeldbruck den Gastgeberinnen deutlich mit 50:38 (12:19, 24:40, 37:64). Bis Mitte des zweiten Viertels hielt das Jahn-Team noch ganz gut mit. „Dadurch, dass uns nur acht Spielerinnen zur Verfügung gestanden sind, ist uns die Kondition ausgegangen“, so die Erklärung der enttäuschten Jahn-Mannschaftssprecherin Nicole Ruis.

Bericht Freisinger Tagblatt 13.2.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   1 0 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Seit dem überraschenden Sieg vor Wochenfrist in Rosenheim ist die Welt bei den Basketballern des TSV Jahn Freising wieder halbwegs in Ordnung. Sie können den nächsten Heimspielen entspannt entgegenblicken. Am Samstagabend erwarten sie um 18.15 Uhr den Tabellenvierten Slama Jama Gröbenzell mit viel Selbstbewusstsein in der Luitpoldhalle.
Auch nach dem Sieg in Rosenheim bleibt der Klassenerhalt das zentrale Thema der Regionalliga-Basketballer des TSV Jahn Freising. Jahn-Coach Sebastian Schwepcke gibt sich freilich nach der exzellenten Vorstellung in Rosenheim sehr zuversichtlich, dass sein Team schon vorzeitig den Erhalt der Liga wird feiern können. „Es verdient schon sehr großen Respekt, wie sich unsere Mannschaft nach der Niederlage gegen Schlusslicht München-Ost eine Woche später in Rosenheim präsentierte“, ist freilich Schwepcke keinesfalls vermessen, gegen Gröbenzell nun gleich den nächsten Sieg zu fordern. „Mit Blick auf die Tabelle müssen wir uns in der klaren Außenseiterrolle sehen.“
Beim TSV Jahn wird jetzt fleißig gerechnet. Siege gegen Gröbenzell und dann im Heimspiel eine Woche drauf gegen Spitzenreiter Landsberg sind nicht eingeplant. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Freisinger diese beiden Spiele kampflos verschenken wollen. „Gegen Gröbenzell ist auf alle Fälle eine Außenseiterchance vorhanden“, betont Schwepcke.
Die Freisinger haben beim Sieg in Rosenheim eine prächtige Moral und vor allem auch die nötige taktische Disziplin gezeigt, um wieder erfolgreich zu sein. „Der Sieg hat viel Selbstvertrauen gegeben“, hofft Schwepcke, dass sein Team im Heimspiel gegen Gröbenzell an die Leistung aus dem Rosenheim-Spiel anknüpfen kann. An mangelnder Motivation sollte es zudem auch nicht fehlen. Das Hinspiel haben die Freisinge klar verloren. Da gibt es also noch eine offene Rechnung zu begleichen. Dass Gröbenzell zur Spitzengruppe zählt, hat es seiner individuellen Klasse zu verdanken. „Von den Einzelspielern ist uns Gröbenzell sicherlich überlegen“, so Schwepcke. Der Teamgeist ist bei den Freisingern sicherlich besser ausgeprägt, was sich letztlich in Rosenheim ausgezahlt hat. „Wenn uns wieder eine ähnlich gute Leistung in der Defensive gelingt wie in Rosenheim und wir die ausgezeichneten Gröbenzeller Distanzwerfer in Schach halten können, dann können wir auch gewinnen“, ist freilich Sebastian Schwepcke sehr bemüht, keinerlei Druck aufzubauen. „Wir können nach dem Sieg in Rosenheim völlig unbeschwert aufspielen.“
Es müsste mit einem Wunder zugehen, wenn die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising dem Abstieg aus der Bayernliga noch verhindern können. Der überraschende Aufstieg letztes Jahr kam zu früh. Für den Rest der Saison geht es für die Freisingerinnen nur noch darum, die Motivation aufrecht zu erhalten und noch Spaß bei den Spielen zu haben. „Es wäre natürlich schön, wenn wir doch noch das eine oder andere Spiel gewinnen könnten“, so der Wunsch von Mannschaftssprecherin Nicole Ruis. Am Samstagnachmittag gastieren die Freisingerinnen beim Viertletzten TuS Fürstenfeldbruck (16 Uhr), ein Team gegen das die Freisingerinnen nicht ganz chancenlos sein sollten.

Bericht Freisinger Tagblatt 10.2.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   7 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Aufatmen bei den Basketballern des TSV Jahn Freising. Nach der nicht einkalkulierten Niederlage vor Wochenfrist gegen Regionalligaschlusslicht TSV München-Ost, gewannen sie bei der DJK SB Rosenheim am Samstagabend mit 66:59. Damit hat sich das Jahn-Team nicht nur rehabilitiert, sondern wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt.
In Rosenheim präsentierte sich ein ganz anderes Jahn-Team wie vor einer Woche im Heimspiel gegen den TSV München Ost. Das begann bereits bei Jahn-Coach Sebastian Schwepcke, der gegen München-Ost sehr emotional am Spielfeld reagierte und dadurch sicherlich auch seinen Teil zur Niederlage beitrug. „In Rosenheim versuchte ich jegliche Emotionen zu vermeiden, was mir sehr schwer fiel“, verriet Schwepcke. „Aber das sehr ruhige Coachen hat sich auf die gesamte Mannschaft sehr positiv übertragen.“ Das Jahn-Team hat es dadurch recht gut geschafft, mit dem Druck perfekt umzugehen.
Zunächst einmal dominierten erwartungsgemäß die favorisierten Gastgeber die Partie. Die Rosenheimer lagen im ersten Viertel immer ein paar Punkte in Führung. „Wir haben uns dann freilich immer besser auf die Spielweise der Rosenheimer eingestellt und sehr gut verteidigt“, lobte Sebastian Schwepcke sein Team. „Das macht allein schon deutlich, dass wir nicht mehr als 59 Punkte zugelassen haben.“
Spätestens nach der Pause nahmen dann die Freisinger das Heft in die Hand, bauten den Vorsprung auf sieben bis acht Punkte aus und starteten vor allem auch in das entscheidende vierte Viertel sehr konzentriert. Überragend in dieser vorentscheidenden Phase zu Beginn des dritten und zu Beginn des vierten Viertels Nicola Molinari, der mit seinen Korberfolgen die Rosenheimer auf Distanz hielt. Freilich reihte sich Nicola Molinari in der Schlussphase des Spiels zu alle denjenigen Freisingern ein, die bei zahlreichen Freiwürfen nichts mehr trafen. „Deshalb wurde es am Ende nochmals spannend, auch wenn unser Vorsprung nie weniger als vier Punkte betrug“, so Sebastian Schwepcke.
Lob gab’s vom Jahn-Coach ausdrücklich auch für Routinier Zlatan Dedic, der in ganz wichtigen Momenten sowohl in der Defensive als auch in der Offensive sein Team stabilisierte. Aus der insgesamt kompakten Mannschaftsleistung war Schwepcke auch noch von Maximilian Hellmich („Traf am Ende Gott sei Dank seine Freiwürfe.“) sowie von Andreas Pink und von Ronalds Kruzitis sehr angetan.
Das Jahn-Team hat sich mit diesem Sieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft und kann den nächsten Spielen etwas gelassener entgegenblicken.

Bericht Freisinger Tagblatt 7.2.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   3 . 2 . 2 0 1 2 

Freising – Hätten die Basketballer des TSV Jahn Freising am vergangenen Samstag die Partie gegen Regionalliga-Schlusslicht TSV München-Ost gewonnen, wäre die Fahrt heute Nachmittag zum Auswärtsspiel deutlich entspannter. Für die Freisinger ist der Kampf um den Klassenerhalt intensiver geworden. Ein Sieg heute Abend in Rosenheim (19.30 Uhr) würde für viel Erleichterung im Jahn-Lager sorgen. Die DJK SB Rosenheim geht freilich als klarer Favorit in die Partie.
Die Emotionen schlugen nach der doch etwas überraschenden Niederlage gegen München-Ost am letzten Samstag bei den Spielern des TSV Jahn Freising hoch. Wut paarte sich mit tiefer Enttäuschung und natürlich auch mit der berechtigten Sorge, ob es nun doch noch eng werden könnte im Kampf um den Klassenerhalt. Jahn-Coach Sebastian Schwepcke war während der Woche bemüht, diese Schlappe mit seiner Mannschaft aufzuarbeiten. Dabei nimmt er die gesamte Verantwortung auf sich. „Die Schuld liegt ganz klar bei mir“, so Schwepcke. „Der Druck vor dem Spiel war zu hoch. Die Mannschaft hatte dadurch viel zu viel Angst. Die positiven Emotionen, die man für einen Erfolg benötigt, haben gegen München Ost gefehlt.“
Freilich war Sebastian Schwepcke bemüht, diese Niederlage auch zu relativieren. „Bislang haben wir alle Pflichtspiele gewonnen. Gegen München Ost haben wir erstmals einen solchen Pflichtsieg verpasst. Das ist ganz normal, dass im Sport so etwas vorkommt, wobei diese Niederlage natürlich unnötig war.“
Sebastian Schwepcke hofft, dass sich in seinem Team der Blick wieder nach vorne richtet. Die Saison dauere noch sehr lange und man habe es selber in der Hand, den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen, stimmt Schwepcke sein Team auf die nächsten Aufgaben ein. Drei bis vier Siege seien dazu noch nötig, so die Berechnungen des Jahn-Trainers.
Nach der bitteren Schlappe gegen München-Ost treten die Freisinger am Samstagabend in Rosenheim zweifelsfrei in der Außenseiterrolle an. Die Gastgeber stehen auf dem sechsten Platz und haben weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun. „Bei der knappen Niederlage in der Vorrunde haben wir aber gesehen, dass wir mit Rosenheim auf Augenhöhe spielen können“, sieht Sebastian Schwepcke durchaus eine Chance, bereits in Rosenheim die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu machen und damit zwei Extrapunkte zu holen. Wichtig sei, dass sich seine Mannschaft wieder auf ihre Stärken besinnen, positive Emotionen auf dem Spielfeld ausstrahle, dass er als Trainer sein Team mit der richtigen Taktik ausstatte und vor allem psychologisch alles richtig mache am Spielfeldrand.

Bericht Freisinger Tagblatt 3.2.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   3 0 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Statt sich Richtung Mittelfeld abzusetzen, hat für die Basketballer des TSV Jahn Freising der Abstiegskampf in der Regionalliga 2 begonnen. Gegen Schlusslicht TSV München-Ost unterlagen sie nämlich am Samstagabend überraschend mit 69:77 (21:22, 38:41, 49:63).
Geschockt, frustriert oder wütend – so waren die ersten Reaktionen der Freisinger nach der 69:77-Pleite am Samstagabend. Einige Jahn-Spieler malträtierten ihre Sporttaschen mit Fußtritten. Viele Fans wirkten wie gelähmt. Jahn-Coach Sebastian Schwepcke versammelte seine Spieler unmittelbar nach Ende der Partie in der Umkleidekabine. Der ansonsten sehr eloquente und Auskunft freudige Schwepcke hatte noch Minuten nach Spielende sichtlich Probleme, die Niederlage zu kommentieren. „Ausgerechnet im bisher wichtigsten Spiel der Saison haben wir mit Abstand die schlechteste Leistung gezeigt“, so Schwepcke, der die Schuld der Niederlage bei sich sah. „Der Knackpunkt war Mitte des dritten Viertels, als wir bis auf zwei Punkte wieder an den Münchnern dran waren, dass ich mir ein Technisches Foul einfing. Ich weiß zwar nicht warum, aber danach lief bei uns überhaupt nichts mehr.“
Sebastian Schwepcke war unmittelbar vor der Partie seine Anspannung und auch Nervosität anzumerken. Die Münchner waren nämlich zum Rückspiel personell deutlich stärker angetreten als noch in der Vorrunde. „Die Ostler haben wieder einmal über die Weihnachtspause ein paar sehr starke Spieler aus dem Hut gezaubert“, zeigte sich Schwepcke schon vor Spielbeginn beeindruckt.
Ob nun tatsächlich Schwepckes Technisches Foul im dritten Drittel so ausschlaggebend für die Schlappe gewesen war, sei einmal dahingestellt. Die Freisinger begannen zwar nervös, dominierten aber in den ersten fünf Minuten die Partie. Maximilian Hellmich, Nicola Molinari und Andreas Pink sorgten für einen standesgemäßen 10:6-Vorsprung. Das Jahn-Team präsentierte sich sicherlich nicht überragend, aber gegen die Münchner hätte das allemal gereicht, um am Ende einen Sieg feiern zu können.
Warum sich die Freisinger bereits ab Mitte des ersten Viertels das Heft allmählich aus der Hand haben nehmen lassen und damit schon den Grundstock für die spätere Niederlage gelegt haben, lag nicht am Technischen Foul ihres Trainers Mitte des dritten Viertels. Die Freisinger versprühten nämlich von Anbeginn wenig Feuer, das sich vielleicht auch auf das müde Publikum hätte übertragen können. Von den ansonsten lautstarken Jahn-Fans kam wenig Unterstützung.
Vielleicht lag das daran, dass die Fans von Anbeginn spürten, dass die Jahn-Stärke, das kompakte Mannschaftsspiel, überhaupt nicht funktionierte. Jeder Spieler versuchte es in der Offensive auf eigene Faust, in der Abwehr waren sie häufig eine Schritt zu langsam als die Münchner Angreifer. Leichtes Spiel für die abgezockten Münchner. Dazu kam, dass die Jahn-Leistungsträger und Routiniers wie Zlatan Dedic, Andreas Pink, Nicola Molinari und allen voran Maximilian Hellmich dem Spiel keine entscheidenden Impulse geben konnten und von dem überraschend starken Auftreten des Tabellenletzten offensichtlich überrascht waren. Es zeigte sich eines ganz deutlich: Wenn Spielmacher Maximilian Hellmich dem Jahn-Spiel keine Linie verleihen kann, ist niemand vorhanden, der für ihn diese Rolle übernehmen kann. So resignierten die Freisinger bereits Mitte des dritten Drittels, als ihre Trefferquote nahe null Prozent lag und die Münchner einen Korb nach dem anderen erzielten.
Die Saison dauert zwar noch lange, die Freisinger müssen sich aber gerade gegen die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt deutlich steigern, wollen sie nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen.
Aufstellung: Brückner, Dedic (11), Fistea, Fröhner, Hellmich (18), Hüttenkofer, Kllapija, Kruzitis (6), Manhart (2), Molinari (9), Pink (17), Temme (6).

Die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising können einem fast schon ein wenig leidtun. Im Heimspiel gegen den Dritten der Bayernliga Slama Jama Gröbenzell kassierten sie eine satte 43:83-Niederlage. „Wenn man noch kein Punktspiel gewonnen hat, ist es sehr schwierig noch an sich selbst zu glauben“, so Mannschaftssprecherin Nicole Ruis. „Wir lassen uns viel zu schnell aus dem Rhythmus bringen.“ Bis zur Halbzeit hielten die Freisingerinnen ganz ordentlich mit (23:34). Nach der Pause war dann die Trefferquote des Jahn-Teams nicht mehr bayernligatauglich. Dazu kamen viele Abspielfehler, sodass der Gegner überhaupt nicht mehr gefordert war. „Wir sind auch körperlich zu schwach und zu langsam, um das hohe Tempo in der Bayernliga über 40 Minuten halten zu können“, so die Erkenntnis von Nicole Ruis, die sich wünscht, zumindest noch das eine oder andere Spiel zu gewinnen, bevor es dann wieder runter in die Bezirksliga geht.

Bericht Freisinger Tagblatt 30.1.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   2 8 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Jetzt wird es ernst für die Basketballer des TSV Jahn Freising. Um nicht doch noch um den Erhalt der Regionalliga 2 bangen zu müssen, sind noch einige Sieg nötig. Der erste dieser Pflichtsiege sollte gleich am Samstagabend im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV München-Ost gefeiert werden (18.15 Uhr, Luitpoldhalle).
Die Regionalliga 2 entwickelt sich immer mehr zu einer Zweiklassen-Gesellschaft. Teams wie Leiterhofen/Stadtbergen, Landsberg und der FC Bayern München 2 dominieren die Liga und scheinen das Meisterschaftsrennen unter sich auszumachen. Dahinter allesamt Mannschaften, die gleich stark sind. Deshalb könnte im Kampf um den Klassenerhalt noch einige Brisanz aufkommen. „Von den nächsten neun Spielen wollen wir fünf gewinnen, dann haben wir den Klassenerhalt sicher“, so die Zielsetzung von Jahn-Coach Sebastian Schwepcke. Der Anfang soll gleich am Samstag gegen München Ost gestartet werden. „Wenn wir so stark spielen wie zuletzt in Leitershofen/Stadtbergen sollte das kein Problem werden“, so die Einschätzung von Schwepcke. Er warnt freilich davor München Ost zu unterschätzen. Beim 60:55-Hinspielsieg hatten die Freisinger große Mühe, die Münchner in Schach zu halten. „Wir sollten also wissen, was auf uns zukommt“, hofft Sebastian Schwepcke, dass sein Team die taktische Marschroute durchhält. Wichtig wird sein, die Münchner von der ersten Minute an nicht aufkommen zu lassen. Wie stark die Münchner sind, haben sie beim überraschenden Sieg zuletzt gegen Rosenheim unter Beweis gestellt.
Realistisch betrachtet schwinden bei den Basketballerinnen des TSV Jahn Freising die Hoffnungen, den Erhalt der Bayernliga noch zu packen. Nach der Niederlage letzten Sonntag beim ESV Staffelsee wirkten die Freisingerinnen sehr niedergeschlagen. Jetzt kann dem Tabellenletzten, der noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto aufweist, nur noch ein Basketballwunder helfen. Das müsste eigentlich am Samstagnachmittag eintreten, wenn die Freisingerinnen um 16 Uhr in der Luitpoldhalle den Dritten Slama Jama Gröbenzell empfangen.
Die Abteilungsleitung des TSV Jahn Freising sieht die bislang verkorkste Saison des Frauenteams sehr gelassen. Es sei nach dem überraschenden Aufstieg in die Bayernliga im letzten Sommer völlig klar gewesen, dass die Mannschaft vor einer schwierigen Aufgabe gestanden habe, gibt Abteilungsleiter Franz Lupp zu verstehen. Nach dem Aufstieg hat das Jahn-Team nicht kompensieren können, dass einige Leistungsträgerinnen den Verein verlassen hatten. Dazu kommt, dass der neue Trainer Chris Kuffer parallel selber aktiv spielt und deshalb nicht immer bei allen Spielen als Coach zur Verfügung steht. Franz Lupp ist Realist und stellt fest, dass das Experiment Bayernliga vorerst einmal nicht geklappt habe. „Im Frauenbereich und weiblichen Nachwuchsbereich sind wir noch nicht so weit, um Bayernliga zu spielen.“ Der Abteilungsleiter hofft, dass das Frauenteam trotz der Misserfolge den Mut nicht sinken lässt, sich die Spielfreunde und die Moral bewahrt und vielleicht doch noch das eine oder andere Spiel der Rückrunde gewinnen kann. Ob’s ausgerechnet schon am Samstagnachmittag gegen die starken Gröbenzellerinnen klappt, ist wohl eher fraglich.

Bericht Freisinger Tagblatt 28.1.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   2 3 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Schade! Im vielleicht besten Spiel der Saison hielten Freisings Basketballer beim Tabellendritten der Regionalliga glänzend mit. Erst in der Schlussminute fiel die Niederlage gegen BG Leitershofen/Stadtbergen 2 mit 60:77 deutlich aus. Die Freisinger belegen damit den achten Platz in der Tabelle.
Jahn-Headcoach Sebastian Schwepcke kam trotz der Niederlage seiner Mannschaft fast ein wenig ins Schwärmen: „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Das war wahrscheinlich unser bestes Saisonspiel. Wir haben über weite Strecken der Partie mit Leiterhofen/Stadtbergen auf Augenhöhe gespielt.“ Das taktische Konzept von Schwepcke und seinem Team ging weitgehend auf. „Wir wollten durch eine konzentrierte Defensivarbeit verhindern, dass die Gastgeber viele Punkte erzielen“, so Schwepcke. In der ersten Halbzeit ließen die Freisinger dann auch nur 31 Punkte zu. „Ich habe meine Mannschaft noch nie so kämpfen sehen“, lobte Schwepcke. „Es ist uns fast immer gelungen, den Gegner zu doppeln.“ Einziges Manko im Jahn-Spiel vor der Pause: In der Offensive fehlte ein wenig das Glück. Den einen oder andere Korbleger verpassten die Freisinger. Ein 28:31 wäre realistisch gewesen und dann wäre die Partie noch spannender geworden.
Nach dem Seitenwechsel konnte das Jahn-Team dann noch zulegen. Die hochklassige Partie nahm an Spannung zu, weil die Freisinger in der Offensive eine deutlich bessere Trefferquote aufwiesen. 24 Punkte verbuchten die Freisinger dritten Viertel auf ihrem Konto. Immer wieder waren sie bis auf vier Punkte an Leitershofen/Stadtbergen dran, das sichtlich nervös wurde. „Man hat nicht mehr gesehen, dass der Favorit gegen den krassen Außenseiter spielt“, so die Beurteilung von Sebastian Schwepcke. Aber gerade in diesen kritischen Phasen zeigte sich auch die Klasse der Gastgeber. Immer dann wenn die Freisinger kurz vor dem Ausgleich standen, war Johannes Christl zur Stelle und sorgte mit seinen spektakulären Dreiern letztlich für die Entscheidung. Das war auch im letzten Viertel in den Schlussminuten der Fall, als sich die Freisinger wieder auf vier Punkte herangekämpft hatten. Eine Minute vor Schluss lagen die Gastgeber mit elf Punkten in Führung. Das war’s. Der Kampfgeist der Freisinger war gebrochen. „Das war dann auch der Grund, weshalb die Niederlage vom Resultat deutlicher ausfiel, als der Spielverlauf tatsächlich war“, zeigte sich Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke von der geschlossen Mannschaftsleistung begeistert. Er hofft, dass sein Team am kommenden Samstag beim enorm wichtigen Heimspiel gegen Schlusslicht TSV München-Ost an die Leistung wird anknüpfen können.

Bericht Freisinger Tagblatt 23.1.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   2 1 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Auf den ersten Sieg im neuen Jahr werden die Basketballer des TSV Jahn Freising wohl noch ein wenig warten müssen. Nach dem FC Bayern München II gastieren die Freisinger am Samstagabend (20 Uhr) beim nächsten Aufstiegsaspiranten. „Gegen BG Leitershofen / Stadtbergen sind wir klarer Außenseiter“, hofft Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke, dass sich sein Team zumindest nicht abschlachten lässt.
Sebastian Schwepcke findet es gar nicht so schlecht, dass sein Team nach der Weihnachtspause auf die Toppteams der Liga trifft. „Die Punkte gegen Bayern oder Leitershofen haben wir nicht einkalkuliert. Wir können also völlig unbeschwert aufspielen und uns auf die nächsten wichtigen Spiele vorbereiten.“ Im Jahn-Lager sind sich alle bewusst, dass der Klassenerhalt noch lange nicht unter Dach und Fach ist und dass deshalb die volle Konzentration auf den Spielen der nächsten Wochen liegt, wenn es gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel geht.
Die Partie in Leitershofen von vornherein verloren zu geben, lehnt Sebastian Schwepcke strikt ab. Eine Außenseiterchance habe man immer, auch wenn er die Gastgeber als das stärkste Team der Regionalliga 2 einschätzt. „Leitershofen verfügt über ausgezeichnete Individualisten und tritt als Mannschaft sehr kompakt auf.“ Die Freisinger haben freilich vor einer Woche bei den „kleinen“ Bayern zumindest in der ersten Halbzeit bewiesen, dass sie auch mit den Stärksten der Liga mithalten können. „Wenn wir an diese Leistung wieder anknüpfen könnten und über die gesamte Spielzeit unsere aggressive und effektive Defensivarbeit durchhalten könnten, dann ist in Leitershofen nichts unmöglich.“
Die Freisinger würden beim Tabellenzweiten wohl mit noch mehr Selbstbewusstsein antreten, wenn die personelle Situation etwas besser wäre. Nils Temme und Berat Klappija sind beruflich verhindert. Und wahrscheinlich muss auch Co-Trainer Stefan Manhart aus beruflichen Gründen pausieren. „Stefan Manhart wollte eigentlich in dieser Saison gar nicht mehr spielen und nur im Notfall aushelfen“, so Head-Coach Sebastian Schwepcke. „Aber in der augenblicklichen Situation wäre er sehr wichtig. „Wenn er aufs Feld kommt, gibt das gleich einen richtigen Energieschub für die Mannschaft. Und seine Erfahrung ist unbezahlbar.“
Die Moral des Jahn-Frauenteams ist bewundernswert. Nach dem Aufstieg in die Bayernliga hat es mit einem Sieg noch nicht geklappt. Dennoch haben sie die Hoffnungen immer noch nicht aufgegeben im Schlussspurt der Saison vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu packen. „Auf ein Neues“, lautet deshalb die Devise von Jahn-Mannschaftssprecherin Nicole Ruis und ihren Mannschaftskolleginnen vor dem nächsten Auswärtsspiel beim ESV Staffelsee (Sonntag, 16.15 Uhr). Die Gastgeberinnen belegen derzeit den sechsten Platz und gehen natürlich als haushohe Favoritinnen in die Partie. Mut schöpfen die Freisingerinnen vor allem deshalb noch, weil sie nämlich leistungsmäßig absolut nicht weit weg sind von ihren Gegnern. „Es hat ja in den letzten Spielen nie viel gefehlt zum Sieg. Man hat deutlich gesehen, dass wir mithalten können und dass wir in manchen Spielphasen nicht nur ebenbürtig waren, sondern sogar etwas besser“, hofft Nicole Ruis, dass die Freisingerinnen in den nächsten Spielen noch den Mumm aufbringen können, um vielleicht doch noch den ersten Saisonerfolg feiern zu können.

Bericht Freisinger Tagblatt 21.1.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   1 6 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Zur Pause sah es so aus, als könnte den Jahn-Basketballern eine Sensation glücken. Sie lagen gegen den Titelaspiranten der Regionalliga 2, FC Bayern München II, nur mit 32:38 im Rückstand. Nach der Pause gaben die Bayern dann Gas. Die Freisinger waren letztlich chancenlos und unterlagen erwartungsgemäß deutlich mit 52:85 (17:19, 32:38, 41:65).
Die Partie bei den Bayern begann am Samstagmittag kurios. In der Umkleidekabine stellten die Freisinger Spieler fest, dass niemand von ihnen den Koffer mit den Trikots mitgenommen hatte. Kein Problem: Ein Club wie der FC Bayern hatte genügend Trikots parat und so durften die Freisinger in Bayern-Trikots antreten.
Ob die Freisinger von den edlen Bayern-Dressen noch so angetan waren oder ob es an der sehr kurzen Aufwärmzeit lag – das vorausgegangene Spiel in der Bayernhalle hatte länger gedauert – sei einmal dahin gestellt. Das Jahn-Team verschlief jedenfalls die ersten Minuten komplett. Es sah nach einem Desaster aus. Nach fünf Minuten führten die Gastgeber mit 15:5 und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. „Das war die Bayern-Offensivmaschinerie“, zeigte sich Jahn-Coach Sebastian Schwepcke von den Bayern sehr angetan.
Doch dann ging ein Ruck durch die Jahn-Mannschaft. „Uns gelang uns, bis zur Halbzeit das Tempo der Partie zu kontrollieren und die Partie ausgeglichen zu gestalten“, war Schwepcke von der enormen Leistungssteigerung seines Teams ab der fünften Minute begeistert. „Wir haben dem Spiel den Stempel aufgedrückt, haben das enorme Tempo der Bayern gebremst und haben vor allem auch in der Offensive klasse gespielt.“ Zur Pause lag eine Überraschung in der Luft.
„Als wir dann nach der Pause aus der Kabine kamen, ist alles schief gelaufen“, war Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke im ersten Moment nach der 52:85-Klatsche doch ein wenig enttäuscht, auch wenn die Niederlage in München einkalkuliert war. Die Temposteigerung der Bayern konnte Freisings Defensivabteilung nur mehr bedingt mitgehen. Entscheidend war freilich, dass das Jahn-Team in der Offensive komplett versagte. „Wir haben einfach nichts mehr getroffen“, hatte Sebastian Schwepcke für diesen Leistungseinbruch kurz nach Spielende keine plausible Erklärung parat. Ganz anders die Bayern, die nach dem Seitenwechsel eine phänomenale Trefferquote aufwiesen. Dass die Schlappe für die Jahn-Truppe am Ende so deutlich ausfiel, lag auch daran, dass Schwepcke nach der Pause den Ersatzspielern mehr Spielzeit gab. „Unsere jungen Spieler müssen gerade gegen so starke Teams wie Bayern auch mal ran, sollen auch Fehler machen dürfen und die nötige Routine sammeln“, war Schwepcke unterm Strich nicht unzufrieden. „Wir müssen uns für die Zukunft an der sehr guten ersten Halbzeit orientieren.“
Aufstellung: Brückner (3), Dedic (4), Eieresser, Fistea, Fröhner (1), Hellmich (13), Hüttenkofer, Knöckl (4), Manhart, Molinari (10), Pink (17).

Bericht Freisinger Tagblatt 16.1.2012, Peter Spanrad.












V O R B E R I C H T   1 4 . 1 . 2 0 1 2 

Freising – Die Erfolge vor der Weihnachtspause machen es möglich, dass die Basketballer des TSV Jahn Freising halbwegs entspannt ins neue Jahr starten können. Los geht’s für die Freisinger am Samstagmittag. Sie müssen beim FC Bayern München II um 13.30 Uhr antreten. „Gegen die extrem starken Bayern sind wir in der klaren Außenseiterrolle“, blickt Jahn-Coach Sebastian Schwepcke der Partie realistisch entgegen.
Im Jahn-Lager war man sehr froh, dass sich das Regionalligateam durch ihre Erfolge vor der Weihnachtspause aus dem Abstiegsstrudel etwas befreien konnte und sich auf den siebten Tabellenplatz vorarbeitete. Die Freude darüber wurde freilich in den letzten Tagen etwas getrübt. Zwei Hiobsbotschaften erreichten Trainer Schwepcke. Attila Mann, der lange Zeit verletzt war und es nicht geschafft hatte, sich ins Stammteam zurück zu kämpfen, hat den TSV Jahn Freising verlassen. „Er wird den Rest der Saison in Unterhaching spielen, um dort wieder Spielpraxis zu sammeln“, zeigte Sebastian Schwepcke Verständnis für die Entscheidung von Attila Mann, der dann in der kommenden Saison beim TSV Jahn Freising wieder spielen möchte. In den nächsten Wochen wird auch Nils Temme nicht zur Verfügung stehen. Seine berufliche Karriere kann Temme derzeit nicht mit dem Sport in Einklang bringen. „Nils Temme hat aber angekündigt, ab Februar wieder mittrainieren zu können“, erklärte Schwepcke.
Die Freisinger haben nach der Weihnachtspause gleich mit zwei der besten Teams der Liga zu tun. Am Samstag müssen sie beim Tabellenzweiten FC Bayern München ran, eine Woche später dann beim Drittplatzierten BG Leitershofen/Stadtbergen. „Das ist gar nicht einmal so schlecht“, sagte Sebastian Schwepcke, „wir sehen diese beide Spiele als eine Art verlängerte Vorbereitung für die nächsten wichtigen Spiele an.“ Denn nach einer längeren Spielpause braucht eine Mannschaft wieder etwas Zeit, um den Spielrhythmus zu finden. Schwepcke hofft, dass sein Team in den beiden Spielen gegen Bayern und Leitershofen zum erfolgreichen Schwung aus den Spielen vor der Weihnachtspause zurückfindet. Trainiert haben die Freisinger in der letzten Zeit sehr viel. Am vergangenen Wochenende absolvierten sie sogar ein dreitägiges Trainingslager.
Sebastian Schwepcke ist sehr froh, dass sein Team gegen die Bayern am Samstagmittag völlig befreit spielen lassen kann. „Alles andere als eine ganz klare Niederlage wäre schon eine Überraschung“, wollen die Freisinger freilich gegen die starken Bayern, die den Aufstieg anvisieren, so gut es eben geht dagegenhalten. „So eine Außenseiterrolle ist manchmal gar nicht so schlecht“, freut sich Schwepcke schon auf das Spiel.
Neben Mann und Temme müssen die Freisinger am Samstag auch noch auf Ronalds Kruzitis verzichten, der aus privaten Gründen passen muss. Vielleicht ist das jetzt auch die Chance, dass der eine oder andere Nachwichsspieler sich gegen die Bayern gut in Szene setzen und die nötigen Erfahrungen sammeln kann.
Auch wenn das Frauenbasketballteam des TSV Jahn Freising derzeit nur den letzten Platz in der Bayernliga Süd belegt, den Kampf um den Klassenerhalt hat es noch nicht aufgegeben. „Wir sind gut motiviert und haben über die Weihnachtspause sehr fleißig trainiert“, gibt sich Mannschaftssprecherin Nicole Ruis vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Drittletzten TSV Gersthofen kämpferisch. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Luitpoldhalle.
Die Freisingerinnen haben den Abstiegskampf vor allem deshalb noch nicht aufgegeben, weil sie sich in den letzten Spielen vor der Weihnachtspause sehr stark präsentierten, allerdings einige Partien unglücklich verloren. Vor allem aber schöpfen sie neue Hoffnungen, weil über die Weihnachtspause mit Regina Savarzo eine sehr starke Spielerin aus Germering nach Freising zurückgekehrt ist. „Sie kann uns auf alle Fälle im Abstiegskampf helfen“, ist Nicole Ruis überzeugt. Sie weiß freilich auch, dass ihr Team jetzt endlich das erste Saisonspiel gewinnen muss – am besten natürlich gleich das Heimspiel am Samstagabend gegen den Drittletzten TSV Gersthofen.

Bericht Freisinger Tagblatt 14.1.2012, Peter Spanrad.












B E R I C H T   6 . 1 2 . 2 0 1 1 

Freising – Die Berg- und Talfahrt bei den Basketballern des TSV Jahn Freising geht weiter. Nach ihrer überzeugenden Vorstellung vor Wochenfrist gegen Fürstenfeldbruck kassierte das Freisinger Regionalligateam am Sonntagnachmittag bei der FTM Schwabing eine satte 57:93-Klatsche.
„Die extrem hohe Niederlage nehme ich auf meine Kappe“, erklärte Jahn-Coach Sebastian Schwepcke nach der Partie in Schwabing. „Ich habe diese Klatsche auch ein wenig provoziert, weil die Mannschaft allmählich lernen muss, solche Leistungseinbrüche wie jetzt wieder gegen Schwabing zu vermeiden, bzw. lernen muss, selber wieder schneller ins Spiel zurückzufinden.“ Nach dem Desaster in Schwabing haben sich Mannschaft und Trainer - erstmals in dieser Saison – noch in der Umkleidekabine zu einer Besprechung zusammengesetzt. Man habe sehr intensiv diskutiert, verriet Schwepcke, der die Auseinandersetzung für sehr nützlich hält. „Lieber rappelts einmal ganz heftig, anstatt dass wir auch in Zukunft mit solchen völlig unnötigen Leistungseinbrüchen Spiele verlieren und dann frustriert sind.“ Schwepcke hat sich bereits nach den Niederlagen in Gröbenzell und bei DJK SB München geärgert, dass sein Team plötzlich alles vergisst, was man im Training intensiv einstudiert hat.
Dabei lief es in der ersten Halbzeit in Schwabing für die Freisinger gar nicht so schlecht, wie die hohe Niederlage vielleicht vermuten lässt. Aber bereits kurz vor der Pause unterliefen den Freisingern die ersten unnötigen Fehler. Nach dem Seitenwechsel lag das Jahn-Team binnen weniger Minuten mit 20 Punkten im Rückstand. „Es klappte in unserem Spiel überhaupt nichts mehr“, hatte Sebastian Schwepcke für diesen völligen Leistungseinbruch keine plausible Erklärung mehr parat. Eine Vielzahl von Ballverlusten in Offensive und eine völlig offene Defensive luden die Schwabinger zum fast ungehinderten Punkten ein. Dazu häuften sich bei den Freisingern die Fouls. Das Jahn-Spiel muss im dritten Drittel mit dem Prädikat „unansehnlich“ versehen werden.
„Ich hätte vielleicht die Niederlage ein wenig erträglicher gestalten können, wenn ich im dritten Drittel Auszeiten genommen hätte“, erläuterte Sebastian Schwepcke seine Überlegungen in dieser Spielphase. „Ich habe bewusst keine Auszeit mehr genommen und das Spiel laufen lassen, damit die Mannschaft aus ihren Fehlern lernt.“ Sebastian Schwepcke provozierte damit diese hohe Niederlage in gewisser Weise, damit seine Spieler wach gerüttelt werden. „Dies diente dazu, dass die Mannschaft längerfristig solche katastrophalen und spielentscheidenden Leistungseinbrüche vermeidet.“
Jahn-Coach Sebastian Schwepcke hofft, dass die Mannschaftsbesprechung unmittelbar nach dem Spiel in Schwabing die nötige Wirkung zeigt und dass sich sein Team am kommenden Samstagabend beim letzten Spiel vor der Weihnachtspause wieder in alter Stärke zeigt. In eigener Halle geht’s dann gegen München Basket – ein extrem wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt.

Bericht Freisinger Tagblatt 6.12.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   2 . 1 2 . 2 0 1 1 

Freising – Die Erleichterung nach dem Heimsieg über TuS Fürstenfeldbruck war bei Sebastian Schwepcke sehr deutlich zu erkennen. Dem nächsten Auswärtsspiel am Sonntag um 16 Uhr bei MTSV Schwabing kann der Basketballtrainer des TSV Jahn Freising deshalb etwas entspannter entgegenblicken. „Am besten wäre es, wir würden die beiden Spiele vor der Weihnachtspause noch gewinnen und könnten uns damit ins Mittelfeld der Tabelle absetzen“, so der Wunsch von Jahn-Coach Sebastian Schwepcke.
Es war nicht nur der Sieg allein gegen TuS Fürstenfeldbruck, der Sebastian Schwepcke und sein Team jubeln ließ, sondern auch die Art und Weise, wie er zustande kam. Freisings Basketballer demonstrierten über weite Strecken der Partie, dass sie eigentlich mit dem Thema Abstiegskampf in der Regionalliga 2 nichts zu tun haben sollten. „In drei der vier Viertel haben wir ganz hervorragend gespielt“, war Schwepcke begeistert. Eng wurde es nur kurzzeitig, als die Freisinger mit einer taktischen Umstellung der Brucker Probleme hatten. „Daraus haben wir gelernt“, ist sich Sebastian Schwepcke sicher, dass sein Team am Sonntagnachmittag mit dem nötigen Selbstvertrauen in Schwabing antreten kann und voll auf Sieg spielen wird.
Die Gastgeber haben bislang ein Spiel mehr gewonnen als die Freisinger, benötigen also auch weitere Punkte, um sich vom Abstiegskampf fernhalten zu können. Mit welchem taktischen Konzept die Schwabinger antreten wollen, interessiert Jahn-Trainer Schwepcke nur zweitranging. Entscheidend ist für ihn, dass sein Team den eigenen Spielrhythmus findet und sich nicht den vom Gegner aufdrängen lässt.
Spätestens nach dem Sieg über Fürstenfeldbruck muss man dem jungen Jahn-Trainer bescheinigen, dass er die schwierige Aufgabe, mit jungen Spielern ein neues Freisinger Regionalligateam zu formen, offensichtlich mit Bravour lösen wird. Neben Oldie Zlatan Dedic haben Andreas Pink und Nicola Molinari Führungsaufgaben übernommen. Junge Neue wie Chris Hüttenkofer und vor allem der erst 18-jährig Ronalds Kruzitis werden immer stärker und tragen bereits zum Erfolg bei. Bleibt für Schwepcke momentan nur eine Sorge: Für die wichtige Einser-Position, also den Spielaufbau, hat er momentan nur Maximilian Hellmich. Sollte der mal ausfallen, könnte das zu echten Problemen führen. „In diese Position müssen in den nächsten Monaten noch weitere Spieler wie Florian Brückner, Ronalds Kruzitis, Chris Hüttenkofer oder auch Alois Knöckl reinwachsen“, so Sebastian Schwepcke.
Auf Experimente wird sich der Jahn-Coach freilich am Sonntag in München nicht einlassen. So spielen wie gegen Fürstenfeldbruck, nur ohne Durchhänger, dann ist sich Schwepcke ziemlich sicher, dass sein Team erneut wird jubeln können.
Das Jahn-Frauenteam hat den ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag nur ganz knapp verpasst. Trainer Chris Kuffer war zunächst ein wenig traurig, sag aber dann sofort die positiven Seiten. „Die Partie gegen den FC Bayern war auf hohem Niveau. Wichtig für uns: Wir haben über weite Strecken des Spiels gezeigt, dass wir bayernligatauglich sind.“ Der Jahn-Coach hofft, dass sein Team jetzt die nötige Geduld aufbringt und weiterhin an sich glaubt. „Dann sollte der erste Sieg schon bald fällig sein“, hofft Chris Kuffer, dass die Leistungssteigerung seiner Spielerinnen anhält und dass sie vielleicht beim Auswärtsspiel am Samstagnachmittag gegen den Tabellenzweiten TSV Haar (17.30 Uhr) für eine Sensation sorgen könnten.

Bericht Freisinger Tagblatt 2.12.2011, Peter Spanrad.












B E R I C H T   2 9 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – „Manchmal ein etwas höherer Adrenalinspiegel – das hält jung“, meinte Abteilungsleiter Franz Lupp nach dem packenden Heimspiel der Jahn-Basketballer gegen TuS Fürstenfeldbruck. Für die Freisinger war der 82:73-Sieg (18:12, 46:28, 64:58) enorm wichtig, da die Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel der Regionalliga 2 auch ihre Spiele gewann.
1:27 Minuten waren am späten Sonntagnachmittag in der Luitpoldhalle noch zu spielen. TuS Fürstenfeldbruck hatte den 14-Punkte-Vorsprung der Freisinger bis auf vier Punkte verkürzt. Die Partie drohte endgültig zu kippen. Die Anspannung bei Spielern und Fans war fast zu spüren. Die Routiniers Zlatan Deidic und Max Hellmich bewahrten aber bei ihren Freiwürfen in der Schlussphase die Ruhe, verwandelten fünf von sechs Versuchen. Und als dann Nicola Molinari 14 Sekunden vor der Sirne sich ein Herz fasst, einen kraftvollen Alleingang vom eigenen Korb weg startete und mit einem Dunk auf 82:71 erhöhte, war die Partie gelaufen. Fans und Jahn-Team konnten sich zum Jubeln vorbereiten. Das 81:74 von Fürstenfeldbruck verbuchten die Anschreiber nur noch als Ergebniskosmetik.
Beim 46:28-Stand zur Pause hatte eigentlich niemand mehr daran gedacht, dass die Partie nochmals so an Brisanz aufnehmen könnte. Die Freisinger schienen ihren Gegner sicher im Griff zu haben. „Fürstenfeldbruck hat zwar in der ersten Halbzeit alles probiert, aber wir haben in allen Belangen dominiert. Das war wirklich eine perfekte Halbzeit“, agierten die Gastgeber so, wie sich das Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke vorstellt. Ihm sei freilich schon klar gewesen, dass die Brucker nicht einfach so klein beigeben und in der zweiten Halbzeit nochmals Gas geben würden.
Die Gäste wechselten nochmals ab dem dritten Viertel ihre Taktik. Die Freisinger wirkten etwas konsterniert. Es sei nicht nur die geänderte Taktik gewesen, die den Gegner zurück ins Spiel gebracht habe, sondern zwischenzeitlich eine nicht akzeptable Trefferquote bei den Freiwürfen und einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen“, war Sebastian Schwepcke auf Ursachenforschung. „Entscheidend war, dass wir uns plötzlich das Tempo des Gegner haben aufdrücken lassen“, monierte der Jahn-Coach.
Die Gastgeber bewiesen in der Schlussphase aber ihre Qualitäten und vor allem auch den richtigen Kampfgeist. Letztlich haben sie sich das Spiel nie ganz aus der Hand nehmen lassen. Näher als vier Punkte kam Fürstenfeldbruck nie heran. In der Schlussminute diktierten die Freisinger wieder das Tempo des Spiels. Sebastian Schwepcke jedenfalls war sichtlich erleichtert und kann jetzt noch zuversichtlicher den nächsten Spielen entgegenblicken.
Wäre der kurzzeitige Durchhänger zu Beginn des vierten Viertels nicht gewesen, Freisings Basketballerinnen hätten am Sonntagnachmittag ihren ersten Sieg in der Bayernliga feiern könnte. Die Aufholjagd in den letzten fünf Minuten reichte in einer hochklassigen Partie nicht mehr ganz aus. Am Ende unterlag der TSV Jahn Freising dem FC Bayern München knapp mit 53:56 (13:12, 21:25, 31:38). „Schade, heute hätten wir uns den Sieg verdient gehabt“, bedauerte Jahn-Trainer Chris Kuffer. „Aber man hat gesehen, unsere Leistungskurve zeigt deutlich nach oben.“ Die Gastgeberinnen versäumten es bereits im ersten dominanten Viertel, gegen die Bayern einen viel deutlicheren Vorsprung herauszuspielen, um zwischenzeitliche Schwächephasen wie im vierten Viertel kompensieren zu können. „Wir sind nicht schlechter als unsere Gegner. Letztlich haben wir uns heute wieder selber geschlagen“, ist sich Chris Kuffer sicher, dass sich schon bald die zählbaren Erfolge für sein Team einstellen werden.

Bericht Freisinger Tagblatt 29.11.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   2 6 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Seit einem Jahr spielt der Nicola Molinari im Trikot des TSV Jahn Freising. Während der 25-jährige Italiener in der letzten Saison aufgrund von Verletzungen eher im Hintergrund agieren musste, zählt er heuer zu den Toppleistungsträgern im Team und ist zuletzt vor allem durch eine hervorragende Trefferquote aufgefallen. Das FT sprach vor dem wichtigen Heimspiel des TSV Jahn Freising gegen TuS Fürstenfeldbruck (Sonntag, 16 Uhr, Luitpoldhalle) mit Nicola Molinari.

FT: Herr Molinari, zunächst einmal eine grundsätzliche Frage, die viele Fans interessiert: Was hat Sie vom schönen Italien nach Deutschland gezogen.
Molinari:
Das ist ganz einfach. Während meines Studiums der Medizintechnik in Padua habe ich eine deutsche Studentin kennen gelernt und habe mich mit ihr befreundet. Als sie nach einem Jahr wieder zurück nach München ging, bin ich nach Ende meines Studiums zu ihr nach München gezogen.
FT: Warum spielen Sie dann in Freising Basketball und nicht in München.
Molinari: Daran ist letztlich Maximilian Hellmich (Spieler beim TSV Jahn Freising) schuld. Seine Freundin und meine Freundin studieren gemeinsam. Max hat mich dann einfach nach Freising eingeladen. Mir hat die Atmosphäre beim TSV Jahn Freising sehr gut gefallen und ich habe mich in der Mannschaft sofort wohl gefühlt, sodass ich gerne zu jedem Training die lange Anfahrt aus München auf mich nehme.
FT: Wo haben Sie in Italien das Basketballspielen gelernt?
Molinari: Ich bin in Treviso aufgewachsen. Mit fünf Jahren habe ich mit dem Basketballspielen in Treviso begonnen, und habe dort bis zu meinem 18. Lebensjahr gespielt. Als ich zum Studieren nach Padua ging, habe ich dort aktiv gespielt.
FT: In welchen Ligen haben Sie in Italien gespielt?
Molinari: Das war die Serie D, die in etwa vergleichbar ist mit der 1. und 2. Regionalliga in Deutschland
FT: Gibt es Unterschiede zwischen dem Basketball in Deutschland und dem in Italien. Prinzipiell nicht. Was ich in Deutschland ein wenig schade finde, ist, dass es am Ende der Saison keine Ply-Off-Spiele gibt. Das würde für mehr Spannung sorgen.
FT: Wie sind Sie mit dem Verlauf der bisherigen Saisonzufrieden.
Molinari: Von den Ergebnissen her sicherlich nicht. Wir haben erst zwei Mal gewonnen. Aber wir spielen eigentlich gar nicht schlecht. Man muss einfach bedenken, dass wir einen neuen Trainer haben und auch eine neu formierte Mannschaft. Das braucht eine gewisse Zeit, bis die Abstimmung innerhalb der Mannschaft passt. Ich glaube, in unserer Mannschaft steckt noch viel Potential.
FT: Welche Unterschiede gibt es zur letzten Saison?
Molinari: Wir haben mit Sebastian Schwepcke einen neuen Trainer, der eine andere Mentalität hat als Gojko Stojisavljevic. Wir spielen auch taktisch ein wenig anders.
FT: Wo liegen die Stärken der Mannschaft?
Molinari: Es herrscht in der Mannschaft ein sehr guter Teamgeist und alle sind bereit, ein intensives Training mitzumachen. Das hat sich schon in der Vorbereitung gezeigt. Allerdings fehlen uns im Spiel noch die Automatismen, d.h. jeder muss genau wissen, welche Laufwege sein Mitspieler auf den jeweiligen Positionen macht. Aber wir sind auch da auf einem sehr guten Weg. Und wir müssen vor allem noch 40 Minuten konstant und konzentriert spielen.
FT: Wie sind Sie selber mit Ihrer eigenen Leistung heuer zufrieden?
Molinari: Bei mir läuft es heuer wirklich sehr gut. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen. Momentan plagen mich keine Verletzungen. Die sehr intensive Vorbereitungsphase hat mir sicherlich sehr gut getan. Außerdem spiele ich heuer auf einer anderen Position als im letzten Jahr.
FT: Wie sehen Sie dem nächsten Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck entgegen?
Molinari: Fürstenfeldbruck ist ein Tabellennachbar von uns mit einem ähnlichen Saisonverlauf. Wir sollten also unbedingt gewinnen. Ich glaube, die Chancen für uns stehen nicht schlecht. Wir sind auch selbstbewusst genug. Es wird einfach darum gehen, dass wir uns keine Leistungseinbrüche wie zuletzt gegen DJK SB München leisten.
FT: Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Molinari: Wenn ich von schweren Verletzungen, wie ich sie in der Vergangenheit hatte, verschont bleibe, möchte ich schon noch lange Basketball spielen.
FT: Und privat? Zieht es Sie nach Italien, in Ihre Heimatstadt zurück?
Molinari: Derzeit überhaupt nicht. München ist eine super Stadt. Ich fühle mich hier sehr wohl und auch in Freising. Jetzt habe ich in München eine gute Arbeit gefunden. Es sieht so aus, als ob München meine neue Heimat wird.
FT: Herr Molinari, vielen Dank für das Interview.

Bericht Freisinger Tagblatt 26.11.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   2 0 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Ein Durchhänger in der ersten Halbzeit war letztlich ausschlaggebend, dass die Basketballer des TSV Jahn Freising bei DJK SB München mit 69:74 knapp verloren. „Schade! Wenn die Partie noch eine Minute länger gedauert hätte, dann hätten wir gewonnen“, war Jahn-Coach Sebastian Schwepcke enttäuscht.
Eine plausibel Erklärung, warum sein Team von Mitte des ersten Viertels bis Mitte des zweiten Viertels völlig von der Rolle war, hatte Sebastian Schwepcke unmittelbar nach der Schlusssirene nicht parat. Ihm sei es ein Rätsel, warum die Mannschaft nach einem passablen und vielversprechenden Start plötzlich ohne jegliche Konzentration und ohne Intensität gespielt habe. In der Defensive unterliefen den Freisingern zu viele Fehler, und in der Offensive reichte es gegen eine starke Münchner Mannschaft nicht, nur von außen zu werfen. Der Zug zum Korb fehlt im Jahn-Team gänzlich, sodass die Münchner keine Mühe hatten, Punkt um Punkt zu erzielen und innerhalb weniger Minuten 20 Punkte Vorsprung zu aufwiesen. Die Partie schien schon zur Halbzeit vorzeitig entschieden zu sein.
„In der Halbzeitpause haben wir uns in der Kabine zusammengerauft“, verriet Sebastian Schwepcke. Die Freisinger waren nach dem Seitenwechsel nicht wiederzuerkennen und starteten zur Aufholjagd. Weil die Gastgeber auch zulegten, dauert es, bis das Jahn-Team die Partie doch noch einmal spannend gestalten konnte. „Trotz der Niederlage bin ich auf diese Energieleistung und auf diesen Umschwung in unserer Mannschaft sehr stolz“, so das Lob von Sebastian Schwepcke.
Bis auf vier Punkte kämpften sich die Freisinger ran. In der Schlussminute, als die Freisinger immer stärker wurden, dann die üblichen taktischen Spielchen, mit taktischen Fouls. Nicola Molinari sorgte mit seinen verwandelten Freiwürfen für die Spannung. Die Münchner wankten. In den letzten 15 Sekunden leisteten sich die Freisinger freilich zwei Unachtsamkeiten, sodass die Münchner durch Freiwürfe wieder acht Punkte Vorsprung hatten. Der abschließende Dreier der Freisinger war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Die Negativserie hält bei den Basketballerinnen des TSV Jahn Freising (Bayernliga) weiterhin an. Bei Tabellenführer SV Germering verloren sie mit 47:59 (4:11, 21:19, 31:42). „Die Tendenz ist in unserem Team dennoch positiv. Wir haben viele gute Phase gehabt“, war Jahn-Coach Chris Kuffer mit der Leistung seines Teams über weite Strecken zufrieden. Wenn die Freisingerinnen über die gesamte Spielzeit so spritzig und mutig agiert hätten, wie im zweiten Viertel, dann hätte der Gastgeber gewankt. Nach Startproblemen steigerten sich die Freisingerinnen im zweiten Viertel und lagen zur Pause fast sensationell mit 21:19 in Führung. Dann der katastrophale Leistungseinbruch im dritten Viertel. Das Jahn-Team gab das Spiel wieder völlig aus der Hand und leistete sich viel zu viele Fehler, sodass Spitzenreiter Germering letztlich seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte.

Bericht Freisinger Tagblatt 20.11.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   1 8 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Nach dem zweiten Saisonsieg sieht die Basketballwelt beim TSV Jahn Freising gleich ganz anders aus. Diesen positiven Schwung wollen die Freisinger mitnehmen, wenn sie am Sonntag (17 Uhr) bei DJK SB München antreten (17 Uhr). „Die Chancen stehen 50:50“, so der positiv gestimmte Jahn-Coach Sebastian Schwepcke. „Und deshalb nehmer wir uns vor zu gewinnen.“
Die erste Zwischenbilanz sieht für den neuen Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke eigentlich ganz ordentlich aus: fünf Spiele – zwei Siege. Man müsse berücksichtigen, dass sein Team gegen drei der stärksten Teams der Liga verloren habe, betont Sebastian Schwepcke. „Unsere Pflichtaufgaben haben wir erfolgreich gestaltet.“
Die Ansprüche des jungen Jahn-Trainers an sich und an sein Team scheinen recht hoch zu sein. Trotz des Siegs seines Teams am letzten Sonntag zeigte er sich im ersten Moment mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Den völligen Leistungseinbruch im letzten Viertel konnte er zunächst nicht nachvollziehen. Sein Frust war aber dann recht rasch verraucht. Das Positive aus dem Spiel trat dann in den Vordergrund. Die Freisinger agierten über weite Strecken gegen Milbersthofen bestens und zeigten dann in der Schlussphase, als das Spiel zu Spiel zu kippen drohte, den richtigen Mumm. Die Hundertpozentquote bei den Freiwürfen in den beiden letzten Minuten war eine Klasse für sich.
„Gegen Milbertshofen hat sich gezeigt, dass unsere Mannschaft gefestigt ist und in den letzten Wochen eine sehr positive Entwicklung durchgemacht hat“, zeigt sich Sebastian Schwepcke erleichtert. Deshalb traut er seinem Team am Sonntagabend gegen DJK SB München einen Sieg zu. Die Gastgeber haben sich – nach Überzeugung von Sebastian Schwepcke bislang unter Wert geschlagen. „Auch wenn die Münchner über die Sommerpause einige Spieler verloren haben, verfügen sie weiterhin immer sehr gute Spieler“, so Schwepcke, der freilich überzeugt ist, dass sein Team mit einer überzeugenden Defensivleistung in München eine Siegchance hat.
Mit dem Frauenteam des TSV Jahn Freising muss man fast schon ein wenig Mitleid haben. Der Aufsteiger in die Bayernliga kämpfte bislang in jedem Spiel bis zur Schlusssirene und hielt auch spielerisch durchaus mit den Gegnern mit. Zu einem Sieg hat es bislang aber nicht gereicht. „Uns fehlt das Selbstvertrauen und auch die Leichtigkeit im Spiel“, hat Jahn-Trainer Chris Kuffer die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Freilich ist ihm auch klar, dass sein Kader derzeit zu gering ist und dass die eine oder andere routinierte Spielerin nötig wäre, um der Mannschaft die nötige Sicherheit und die Stabilität zu geben. „Wir haben uns in der Münchner Basketball-Szene schon umgesehen“, verrät Kuffer. „Aber die Fahrt nach Freising ist potentiellen Spielerinnen einfach zu weit.“ Für Kuffer gilt jetzt die Devise, die „vielen kleinen Baustellen“ im Team zu bearbeiten. Man plane jetzt einfach von Spiel zu Spiel, so Kuffer. „Wir wollen uns vor allem von der Negativserie nicht entmutigen lassen und hoffen, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern können. Am Sonntagabend gastieren die Freisingerinnen beim SV Germering. Dass sie beim Tabellenführer als Außenseiter an den Start gehen, ist klar. Aber vielleicht lernen sie wieder dazu, sodass sie in absehbarer Zukunft den ersten Saisonsieg feiern können.

Bericht Freisinger Tagblatt 18.11.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   1 3 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Mit dem zweiten Saisonsieg haben sich die Basketballer des TSV Jahn Freising am Tabellenende der Regionalliga 2 etwas Luft verschafft. Am Sonntagnachmittag bezwangen die Freisinger den TSV Milbertshofen mit 83:74 (19:13, 33:32, 65:48) und rückten damit auf den achten Platz in der Tabelle vor.
Während Fans und Spieler den wichtigen Sieg unmittelbar nach der Schlusssirene feierten, stand Jahn-Coach Sebastian Schwepcke mit versteinerter Gesichtsausdruck am Anschreibertisch. „Ich verstehe meine Mannschaft überhaupt nicht. Nach einem perfekten dritten Viertel hätte sie das Spiel im vierten Viertel beinahe noch aus der Hand gegeben“, war Sebastian Schwepcke zunächst einmal überhaupt nicht nach Jubeln zumute. „Gegen so eine Mannschaft wie Milbertshofen müssen wir mit 30 Punkten Abstand gewinnen.“
Die Freisinger benötigten die erste Halbzeit gegen den TSV Milbertshofen dazu, den Gegner zu studieren und den eigenen Rhythmus zu finden. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber dann einen Zahn zu und spielten wie aus einem Guss. Milbertshofen biss sich immer wieder an der agilen, aufmerksamen und aggressiven Freisinger Defensive fest. Und im Angriff spielten die Freisinger phasenweise Katz und Maus mit den Münchnern. „Das war perfektes Basketball, wie ich es mir vorstelle“, war nach einigen Minuten der Frust von Sebastian Schwepcke fast schon wieder verraucht. In der Schlussphase des dritten Durchgangs zogen die Freisinger von 52:41 auf 65:48 auf und davon.
„Warum wir im vierten Viertel dann völlig aus dem Tritt kamen, weiß ich nicht“, hatte Jahn-Aufbauspieler Maximilian Hellmich spontan keine Erklärung parat. Wahrscheinlich waren sich die Gastgeber zu sicher, die Milbertshofener im Griff zu haben, und glaubten unterbewusst, die Partie mit halber Kraft nach Hause schaukeln zu können. Ein paar Abspielfehler der Freisinger, ein paar Dreier der Münchner – und schon war’s wieder spannend. Knapp zwei Minuten vor Schluss waren die Gäste auf 74:69 herangekommen. Zlatan Dedic, Maximilian Hellmich und Chris Hüttenkofer behielten in der packenden Schlussphase die Nerven und verwandelten alle ihre Freiwürfe. Und das reichte dann zum Sieg.
Jahn-Abteilungsleiter Franz Lupp zeigte sich nach dem Sieg jedenfalls sehr erleichtert: „Natürlich wäre eine nicht so spannende Schlussphase angenehmer gewesen. Aber solche Durchhänger gibt’s. Wichtig war, dass wir den zweiten Saisonsieg feiern können.“
Ganz so schlecht wie es das Ergebnis (41:73) vermuten lässt, präsentierten sich die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising gegen TuS Fürstenfeldbruck nicht. „Aber Genialität und tiefer Abgrund liegen bei uns dicht nebeneinander“, charakterisierte Jahn-Coach Chris Kuffer die Partie gegen Fürstenfeldbruck. „In den entscheidenden Phasen unterlaufen uns dann einfach zu viele Fehler, die der Gegner eiskalt ausnutzt.“
Die Freisinger starteten am Sonntagmittag gegen Fürstenfeldbruck bestens (12:11). Bis Mitte des zweiten Viertels schien der erste Saisonsieg greifbar nahe zu sein. Eine der auffälligsten Freisinger Spielerinnen war Neuzugang Sabrina Jungkunz. Doch von einer Sekunde auf die andere klappte es mit dem Basketball-Einmal-Eins bei den Freisingerinnen nicht mehr. Einfache Korbleger gingen daneben, im Reboundspiele blieben sie meistens zweiter Sieger und zermürbend waren vor allem die unnötigen Abspielfehler. Fürstenfeldbruck zog ratzfatz bis zur Halbzeit auf 52:26 davon. Positiv bewertete Jahn-Trainer Chris Kuffer, dass sein Team nie aufhörte zu kämpfen und dann im Schlussviertel noch ein paar sehenswerter Szenen hatte. „Wichtig für uns auch, dass wir über 40 Zähler verbuchten.“ Fazit nach fünf Spieltagen. Der Sprung in die Bayernliga kam für die Jahn-Frauen vielleicht eine Saison zu früh. Um in der Liga bestehen zu können, bräuchten sie wohl noch ein bis zwei bayernligaerfahrene Spielerinnen.

Bericht Freisinger Tagblatt 13.11.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   1 1 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Topleistungen nutzen unterm Strich wenig, wenn man dennoch Spiele verliert. So erging es den Basketballern des TSV Jahn Freising am letzten Wochenende beim Spitzenteam Landsberg. Ein Sieg für die Freisinger wäre jetzt nötig, damit sie sich am Tabellenende ein wenig Luft verschaffen könnten. Nächste Möglichkeit dazu besteht am Sonntag, wenn um 16 Uhr (Luitpoldhalle) Milbertshofen zu Gast ist.
Das gibt es selten im Sport: Ein Trainer und seine Mannschaft sind nach einer Niederlage glücklich und zufrieden. Sebastian Schwepcke hatte nach der knappen Niederlage gegen den potentiellen Aufstiegsanwärter Landsberg an der Leistung seines Teams nichts auszusetzen. „Das war ein richtiges coming out unserer Mannschaft. Zum ersten Mal hat sie gezeigt, welches Leistungspotential in ihr steckt“, ist Jahn-Coach Sebastian Schwepcke nicht mehr bange, dass sein Team am Saisonende um den Klassenerhalt wird zittern müssen. Er nimmt die bisherige Bilanz – 5 Spiele und nur ein Sieg – recht gelassen hin. „Wir haben bislang fast nur gegen die Besten der Liga gespielt“, hofft Schwepcke, dass sein Team in den kommenden Wochen nicht nur mit klasse Leistungen überzeugt, sondern nach der Schlusssirene auch Siege feiern kann.
Die Freisinger sind sich bewusst darüber, dass die nervliche Anspannung jetzt größer wird, wenn sie auf Gegner treffen, die nur Mittelmaß sind und gegen die man nun auch gewinnen sollte - am besten gleich gegen den TSV Milbertshofen am Sonntagnachmittag vor heimischen Publikum. Die Gäste sind ähnlich gestartet wir die Freisinger und benötigen ebenfalls dringend Punkte. Sebastian Schwepcke warnt deshalb, die Milbertshofener als leicht einzustufen. „Die Gäste verfügen über sehr gute Spieler. Die Tabellensituation spiegelt ganz sicher nicht das Leistungspotential von Milbertshofen wieder.“
Für die Freisinger wird es gegen Milbertshofen darum gehen, an die exzellente Leistung aus den beiden letzten Vierteln gegen Landsberg anzuknüpfen. Froh war Sebastian Schwepcke, dass alle Spieler – auch die jungen – Verantwortung auf dem Spielfeld übernehmen und dass vor allem die Defensivarbeit im Spiel eins gegen eins mittlerweile sehr gut klappt. Weil die Freisinger mehrere Spieler haben, die in der Offensive im zweistelligen Bereich punkten können, blickt Sebastian Schwepcke sehr zuversichtlich den nächsten Spielen entgegen.
Die Perspektive in der Bayernliga sieht für das Frauenteam des TSV Jahn Freising nach dem Aufstieg derzeit nicht sehr rosig aus. Fünf Niederlagen in fünf Spielen ist die ernüchternde Bilanz. Ob die Freisingerinnen bei ihrem nächsten Heimspiel (Samstag, 16 Uhr, Luitpoldhalle) das Leistungstief in der Partie gegen TuS Fürstenfeldbruck beenden können, ist eher fraglich. Konnten die Freisingerinnen in den ersten vier Spielen trotz Niederlagen noch spielerisch überzeugen, war letztes Wochenende bei der satten Klatsche gegen München Basket der leistungsmäßige Tiefpunkt erreicht. Mannschaftssprecherin Nicole Ruis war ratlos, warum sie und ihre Mitspielerinnen nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen können. „Wir dürfen jetzt nicht mutlos werden und versuchen, dass wir uns allmählich in der neuen Liga zurecht finden“, hat Nicole Ruis die Hoffnungen noch nicht aufgegeben, dass das Jahn-Team die schwere Krise doch noch überwinden kann. Gegen den Sechsten Fürstenfeldbruck (zwei Siege und zwei Niederlagen) sehen sich die Freisingerinnen natürlich in der Außenseiterrolle. Wahrscheinlich müssen sie noch einige Zeit auf den ersten Erfolg warten.

Bericht Freisinger Tagblatt 11.11.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   6 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – Das war eine ganz heiße Kiste beim bislang noch ungeschlagenen Spitzenteam der Regionalliga 2. Im besten Spiel der laufenden Saison mussten sich die Basketballer des TSV Jahn Freising in Landsberg knapp mit 70:76 (21:20, 26:37, 52:57) geschlagen geben. „Ich bin so richtig stolz auf meine Mannschaft“, war Jahn-Coach Sebastian Schwepcke mit der Leistung seines Teams rundum zufrieden. „Das war das erste Spiel, in dem unsere Mannschaft das gezeigt hat, was sie zu leisten imstande ist.“
Die Schlussphase in Landsberg hatte es in sich. In der letzten Minute führten die Gastgeber mit sechs Punkten Vorsprung. Mit taktischen Fouls versuchten die Freisinger den Gegner aus dem Tritt zu bringen. Als Maximilian Hellmich 22 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier die Freisinger auf drei Punkte herangebracht hatte, war die hoch klassige Partie plötzlich wieder völlig offen. Entscheidend war letztlich, dass die exzellent spielenden Landsberger ihre Freiwürfe alle verwerteten und den Freisingern ein paar vermeidbare Ballverluste unterliefen. „Im ersten Moment war das dann doch etwas ärgerlich“, räumte Sebastian Schwepcke ein. „Denn wir hatten die Chance, die Partie zu gewinnen.“
Insgesamt war aber die Stimmung innerhalb der Mannschaft trotz der Niederlage bestens. Wer dem Ligaprimus, der sich anschickt aufzusteigen, alles abverlangt, dem muss um die Zukunft nicht bange sein. Die Freisinger steckten nämlich einen kurzzeitigen Leistungseinbruch in der Offensive (2. Viertel) souverän weg. Nach der Pause gab das Jahn-Team so richtig Gas. Überragend in dieser Phase Nicola Molinari. „Er hatte ein perfektes Händchen“, gab’s nicht nur für Molinari ein dickes Lob von Trainer Schwepcke. Denn neben Molinari und Routinier Zlatan Dedic überzeugten auch noch Andreas Pink, Nils Temme und Maximilian Hellmich. „Ich bin froh, dass diese Spieler jetzt ihre Verantwortung auf dem Feld übernehmen und gegen Landsberg klasse gespielt haben“, hofft Jahn-Coach Schwepcke, dass diese Topvorstellung seines Teams eine Art Initialzündung auslösen wird und dass die Freisinger in den nächsten Wochen auch die nötigen Siege feiern können, um dem Abstiegskampf möglichst bald zu entrinnen.
Die Basketballerinnen des TSV Jahn Freising warten weiter auf ihren ersten Sieg in der Bayernliga. München Basket war am Samstagnachmittag für den Aufsteiger eine Nummer zu stark. „Das war eine richtige Klatsche“, war Jahn-Mannschaftssprecherin Nicole Ruis nach dem 32:83 (11:19, 11:38, 20:64) sehr enttäuscht. „So schlecht haben wir schon lange nicht mehr gespielt.“ Tiefpunkt war zweifelsohne das zweite Viertel, in dem die Freisingerinnen keinen einzigen Korb erzielten. Eine plausible Erklärung für die schwache Leistung ihres Teams hatte Nicole Ruis nicht parat. Die Konzentration habe überhaupt nicht gepasst. Das habe zu vielen unnötigen Ballverlusten geführt und dem starken Gegner das Siegen sehr einfach gemacht, so Nicole Ruis.

Bericht Freisinger Tagblatt 6.11.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   4 . 1 1 . 2 0 1 1 

Freising – „Das wird für uns ein sehr schwieriges Spiel“, sieht Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke Freisings Basketballer beim Auswärtsspiel am Samstagabend als „krassen Außenseiter“. Das Jahn-Team ist beim Tabellenzweiten Heimerer Schulen Basket Landsberg zu Gast.
Die Landsberger sind bereits prächtig in Fahrt: vier Spiele – vier Siege. Für Freisings Coach Sebastian Schwepcke kommt das nicht überraschend. „Die Landsberger haben mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Roman Geese einen überragenden Trainer, der eine sehr starke Mannschaft zusammengestellt hat.“ Realistisch betrachtet wird es für die Freisinger am Samstagabend in Landsberg nur darum gehen, nicht unter die Räder zu kommen. Denn nicht nur die Stärke der Gastgeber bereitet Sebastian Schwepcke Kopfzerbrechen, sondern auch der mögliche Ausfall von drei Führungsspielern in seinem Team. Hinter dem Einsatz von Nils Temme, Maximilian Hellmich und Florian Brücker steht ein dickes Fragezeichen. „Ohne diese drei wären wir natürlich sehr geschwächt“, so Schwepcke. Lamentieren gibt es freilich beim neuen Freisinger Trainer nicht: „Wir haben vor dem Saisonstart gewusst, dass wir mit unserer neu formierten Mannschaft vor einer schwierigen Saison stehen und bis zur Rückrunde benötigen werden, bis sich die Mannschaft gefunden hat.“
Die Freisinger haben sich dennoch vorgenommen, in der Außenseiterrolle dem Titelaspiranten alles abzuverlangen. Auch so ein Topteam wie Landsberg müsse die vier Viertel erst einmal zu Ende spielen, will sich Sebastian Schwepcke nicht von vorherein geschlagen geben. Dass die Freisinger extrem defensivlastig in Landsberg spielen werden, versteht sich. „Wenn uns dann noch gelingt, den überragenden Landsberger Xaver Egger halbwegs in den Griff zu bekommen, ergibt sich vielleicht doch die Außenseiterchance für uns.“
Nach ihrem Aufstieg in die Bayernliga ist das Frauenteam des TSV Jahn Freising in der neuen Liga noch nicht angekommen. Ohne Punktgewinn stehen die Freisingerinnen nach drei Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Fehlende Routine und vor allem auch das mangelnde Vertrauen in die eigenen Stärken waren für die drei Niederlagen bislang ausschlaggebend. Am Samstagnachmittag ist das Jahn-Team beim Vierten München Basket zu Gast. Aufgrund der Tabellenkonstellation müssen die Freisingerinnen mit der nächsten Niederlage rechnen, andererseits hoffen sie, dass irgendwann der Knoten platzt.

Bericht Freisinger Tagblatt 4.110.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   2 4 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Die Basketballer des TSV Jahn Freising sind am vierten Spieltag der Regionalliga 2 böse unter die Räder gekommen. Sie kassierten bei Slama Jama Gröbenzell eine satte 69:95-Klatsche (15:28, 26:58, 42:80). Damit sieht es fast so aus, als ob für die Freisinger jetzt schon der Abstiegskampf begonnen hat.
Eigentlich ist es die Zielsetzung der Freisinger, dem Gegner nicht mehr als zwischen 50 und 60 Punkte zuzulassen. Diese Defensivtaktik ist am Samstagabend in Gröbenzell nicht aufgegangen. Die Gastgeber verbuchten zur Halbzeit bereits 58 Zähler. Das ist zu viel, um eine Partie für sich noch entscheiden zu können, vor allem wenn die eigene Trefferquote nicht ausreichend ist. „Das war ein echter Fehlstart in Gröbenzell“, wollte Jahn-Co-Trainer Stefan Manhart nichts beschönigen. Die Freisinger kamen mit der Spielweise der Gröbenzeller lange Zeit überhaupt nicht zurecht. „Die Gastgeber warfen sehr viel von außen“, so eine Begründung von Stefan Manhart für die Schlappe. „Wir war in der Verteidigung nicht in der Lage, die weiten Wege mitzugehen, sodass die Gegner immer wieder genügend Zeit für ihre Distanzwürfe hatte.“ Dazu kam freilich auch, dass die Gröbenzeller einen super Tag erwischt hatten und vor der Pause eine Trefferquote von rund 80 Prozent aufwiesen.
Optisch sah das Freisinger Spiel vor allem in der offensive recht passabel aus. „Aber während die Gröbenzeller fast alles trafen, wollte bei uns der Ball einfach nicht den Weg in den Korb finden“, so Stefan Manhart. „Wir kamen mit den weichen Brettern in der Gröbenzeller Halle zunächst überhaupt nicht zurecht, was aber keine Ausrede sein soll.“ Die Folge: Slama Jama Gröbenzell führte nach dem dritten Viertel mit 80:42. Dennoch ließen die Freisinger die Partie nicht gänzlich entgleiten. „Die Moral in unserer Mannschaft hat gestimmt, sie hat bis zum Ende gekämpft“, hatte Co-Trainer Stefan Manhart zumindest einen positiven Aspekt gesehen. Im vierten Viertel lief dann das Freisinger Spiel deutlich besser. Nicola Molinari hatte zwischenzeitlich in der Offensive einen sehr guten Lauf und sorgte mit seiner Serie zu einer Ergebniskorrektur.
„So Tage wie in Gröbenzell, an dem beim Gegner alles klappt und in der eigenen Mannschaft fast gar nichts, gibt es im Sport“, wollte Stefan Manhart die Niederlage nicht dramatisieren. „Wir müssen uns am ordentlichen vierten Viertel orientieren und unsere Defizite in den nächsten Trainingseinheiten vermindern.“
Aufstellung: Brückner (1), Dedic (11), Fistea (2), Flad, Hellmich (11), Hüttenkofer (2), Knöckl (4), Kruzitis (9), Molinari (16), Mann (2), Pink (11), Manhart.

Bericht Freisinger Tagblatt 24.10.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   2 2 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Wenn die Basketballer des TSV Jahn Freising am vierten Spieltag der Regionalliga 2 erneut einen kleinen Schritt in der Leistungskurve nach oben schaffen, ist Jahn-Coach Sebastian Schwepcke vor den Auswärtsspiel in Grönezell (Samstag, 19.30 Uhr) nicht bange: „Gegen Rosenheim waren wir letzten Samstag Außenseiter. Diesmal treffen zwei Teams aufeinander, die beide gewinnen können. Und deshalb spielen wir auf Sieg.“
Niederlagen wie die gegen SB DJK Rosenheim vor Wochenfrist kann man verschmerzen. Die Gäste präsentierten sich enorm stark als bestens organisiertes Team. „Die Rosenheimer haben ein sehr anspruchsvolles Basketball gespielt“, bescheinigte Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke, der freilich während der Woche auf Ursachenforschung für die Niederlage war. Es seien in der Schlussphase die „Basics“ gewesen, die letztlich die Niederlage besiegelt hätten. Klar, wer einfachste Korbleger in Serie und die Freiwürfe nicht verwandelt, muss sich am Ende nicht wundern, ein Regionalligaspiel zu verlieren. Am mangelnden Training könne es nicht gelegen haben, versichert Schwepcke. „Das waren Schwächen im mentalen Bereich. Und dazu gehört auch, dass sich sein Team durch die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung aus dem Rhythmus hat bringen lassen. „Diese Mängel lassen sich durch entsprechende Konzentration rasch abstellen“, hat Schwepcke trotz Niederlage viel Positives in seiner Mannschaft ausgemacht. Die disziplinierte Spielweise und die neue Taktik in der Defensive hätten über weite Strecken der Partie bestens geklappt.
Im Jahn-Lager hofft man, dass diese Defensivtaktik in Gröbenzell der Schlüssel zum Erfolg sein wird. „Wir müssen dem Spiel jetzt auch noch im letzten Viertel unseren Stempel aufdrücken, dann sind wir erfolgreich“, so Sebastian Schwepcke optimistisch. Freilich spielt Slama Jama Gröbenzell einen völlig anderen Basketball wie Rosenheim. „Von einer ausgeklügelten Taktik halten die vielen jungen Gröbenzeller nicht viel. Die meisten sind so richtige Basketballzocker, die auf eigene Faust viel unternehmen“, weiß Sebastian Schwepcke. „Wichtig wird sein, dass wir die Gastgeber von Anbeginn nicht aufkommen lassen. Haben die erst mal einen Lauf, dann sind sie nicht mehr zu bremsen. Personell kann Schwepcke aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nils Temme, der möglicherweise aus beruflichen Gründen passen muss.
Das Frauenteam des TSV Jahn Freising wirkte nach der Heimniederlage vor einer Woche gegen ESV Staffelsee ein wenig niedergeschlagen. Die eigene Psyche hat den Freisingerinnen ein Schnippchen geschlagen. Als Aufsteiger in die Bayernliga präsentierten sie sich von der Spielanlage mit Staffelsee ebenbürtig. „Aber wir lassen uns durch Kleinigkeiten ganz schnell aus der Ruhe bringen und finden dann nicht mir zu unserem Spiel zurück“, so die Erkenntnis von Mannschaftssprecherin Nicole Ruis. Ob die Freisingerinnen ausgerechnet beim nächsten Auswärtsspiel (Samstag, 14.45 Uhr) gegen Slama Jama Gröbenzell ihren ersten Bayernligasieg werden feiern können, muss eher bezweifelt werden. Die Gastgeberinnen starteten mit zwei Siegen in die Saison. „Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und in den nächsten Spielen viel dazu lernen“, hofft Nicole Ruis, dass ihr Team dann in der Bayernliga bestehen kann.

Bericht Freisinger Tagblatt 22.10.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   1 7 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – „Schade! Wir haben jetzt schon fast drei Viertel zumindest in der Defensive sehr gut gespielt und ein knapperer Ausgang der Partie wäre eigentlich gerecht gewesen“, urteilte Jahn-Coach Sebastian Schwepcke nach der 48:65-Niederlage (17:13, 28:28, 41:45) gegen die Routiniers von der SB DJK Rosenheim.
Bevor sich der TSV Jahn Freising und der SB DJK Rosenheim in einer kampfbetonten und manchmal auch sehr hitzigen Partie alles abverlangten, gab’s eine Ehrung der besonderen Art. Der Mister Basketball von Freising, Gojko Stojisavljevic, wurde wegen seiner Verdienste während der letzten 20 Jahre geehrt. Er habe, so der Tenor der Laudatio, in ganz besonderen Maße als Trainer dazu beigetragen, dass heute Basketball in der Domstadt eine tragende Rolle spiele. Als kleinen Lohen erhielt er eine Ballonfahrt und eine Collage mit vielen Zeitungsberichten der letzten 20 Jahre. Momentan engagiert sich Gojko Stojisavljevic intensiv in der Förderung des Nachwuchses.
Bedauerlich, dass Gojko Stojisavljevic am Samstagabend dann keinen Sieg seines Jahn-Teams sehen konnte. Bis zum Ende des dritten Viertels waren die Freisinger nach einem souveränen Start im ersten Durchgang am ersten Heimsieg ganz nahe dran. Oldie Zlatan Dedic spielte bei seinen Freiwürfen in dieser Spielphase all seine Routine aus und brachte nach einem deutlichen 37:43-Rückstand die Gastgeber wieder auf 41:45 ran. Rosenheim zeigte Nerven und hatte auch schon mit Konditionsproblemen zu kämpfen. Die Freisinger waren also drauf und dran, die Partie zu kippen.
Die ersten Minuten des letzten Viertels Kampf pur mit vielen Emotionen, die vor allem von ein paar unglücklichen und sehr ungeschickten Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes verursacht worden waren. „Die Schiedsrichter haben über weite Strecken der Partie sehr gut gepfiffen, haben uns aber durch zwei Fehlentscheidungen in diesem Viertel völlig aus dem Rhythmus gebracht“, lautete ein Teil von Sebastian Schwepckes Spielanalyse. Ein Knackpunkt war sicherlich das Technische Fouls gegen Florian Brückner, der zu Beginn des vierten Viertels zu Recht gegen eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespannes protestierte. Schuld an der Niederlage seien die Unparteiischen freilich nicht gewesen, betonte der Jahn-Coach. Das seien schon die eigenen Nachlässigkeiten gewesen. In dieser entscheidenden Phase versemmelten die Freisinger ein halbes Duzend Korbleger kläglich. Die Freiwurftrefferquote lag bei gefühlten fünf bis zehn Prozent. Im Offensivbereich fehle derzeit ein wenig die Klasse, wirkte Zlatan Dedic nach der letztlich viel zu hoch ausgefallen Niederlage ein wenig zerknirscht. Dennoch verteilte Sebastian Schwepcke trotz Niederlage auch Lob: „Unsere Defensive hat bis auf die Schlussphase der Partie, als schon alles gelaufen war, perfekt gearbeitet.“ Um auf Dauer in der 2. Regionalliga erfolgreich zu sein, weiß Schwepcke allerdings auch, dass sein Team über die gesamte Spielzeit in der Abwehr konzentriert agieren muss und vor allem auch im Abschluss sicher deutlich wird steigern müssen.
Aufstellung: Brückner, Dedic (8), Eieresser (2), Fistea, Hellmich (16), Hüttenkofer, Knöckl, Kruzitis (2), Molinari (2), Pink (6), Temme (5), Manhart (7)

Bericht Freisinger Tagblatt 17.10.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   1 5 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Auch wenn im Spiel des TSV Jahn Freising vieles nicht passte, der Sieg vor Wochenfrist beim TSV München-Ost hat gut getan. Freisings Basketballer wollen deshalb im Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr Luitpolshalle) gegen DJK SB Rosenheim das nächste Erfolgserlebnis folgen lassen.
Die Partie beim TSV München-Ost war schon etwas Besonderes. Aber nicht so sehr, weil die Freisinger um den sicher geglaubten Sieg am Ende noch zittern musste. Ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks begleitete die Jahn-Basketballer. Im Mittelpunkt stand Kapitän Zlatan Dedic. In einem Vier-Minuten-Beitrag stellte der BR den 40-jährigen Jahn-Leistungsträger als Musterbeispiel dar, wie Sport bei der Integration einen sehr positiven Beitrag leisten kann. Zlatan Dedic musste als 17-Jähriger aus Bosnien fliehen und fand in Freising eine neue Heimat – vor allem mit Hilfe des Sports.
Ob die Freisinger gegen München-Ost in der zweiten Halbzeit rapide abgebaut hatten, weil das Kamerateam mit dabei war, blieb unklar. Fakt war jedenfalls, dass das Jahn-Team nach einer brillanten ersten Halbzeit „bodenlos schlecht“ spielte, wie Jahn-Trainer Sebastian Schwepcke knallhart urteilte. Da konnten auch der Sieg und die top Moral in der Schlussminute nicht darüber hinwegtäuschen.
Schwepcke weiß auch, dass eine gute Halbzeit gegen die Rosenheimer heute Abend ganz sicher nicht ausreichen wird, um den zweiten Saisonsieg feiern zu können. Außerdem wird sich während der Woche schnell herumgesprochen haben, wo die Freisinger ihre Schwächen haben. Mit der Zonendeckung der Münchner kam das Jahn-Team überhaupt nicht zurecht. „Das haben wir während der Woche intensiv trainiert“, hofft Coach Schwepcke, dass sein Team auf diesen Fall besser vorbereitet sein wird. Ansonsten wird er an der taktischen Marschroute nichts ändern. Schwerpunkt ist die Defensive. Mit einem langsamen Spiel soll dem Gegner die eigene Spielweise aufgedrückt werden. „Gegen Leitershofen hat das ein Viertel lang gut geklappt, gegen Ost zwei Viertel“, wäre Schwepcke glücklich, wenn sein Team gegen Rosenheim ein weiteres Viertel dranhängen könnte. „Dann haben wir gegen Rosenheim auf alle Fälle eine Siegchance.“
Das Frauenteam des TSV Jahn Freising, Aufsteiger in die Bayernliga, verpatzte den Saisonauftakt. Die Freisingerinnen ärgerten sich vor allem darüber, dass in der Offensive überhaupt nichts lief. Nur magere 32 Punkte sammelten sie. „Eine so schlechte Trefferquote hatten wir schon lange nicht mehr“, kennt Mannschaftssprecherin Nicole Ruis die Hauptursache. „Wir waren einfach viel zu nervös.“ Nicht nur deshalb gehen die Freisingerinnen am Samstag (16 Uhr Luitpoldhalle) verunsichert in das erste Heimspiel gegen Staffelsee. Mit Heike Grapenthin hat sich eine sehr wichtige Spielerin in Gersthofen verletzt und fällt längere Zeit aus. „Das wird für uns sehr schwierig“, gibt sich Nicol Ruis vor dieser Partie zurückhaltend.

Bericht Freisinger Tagblatt 15.10.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   1 0 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Nach der satten Klatsche zum Saisonauftakt gegen Meisterschaftsfavorit BG Leistershofen gelang den Regionalliga-Basketballern des TSV Jahn Freising gleich am zweiten Spieltag die Rehabilitation. Sie gewannen am Samstagabend nach einem regelrechten Krimi beim TSV München-Ost mit 60:55 (18:9, 36:28, 42:34).
Sebastian Schwepckes Basketball-Philosophie ist eigentlich ganz einfach: Der Gegner darf höchsten 60 Punkte machen und die eigene Mannschaft ein paar Pünktchen mehr. Dieses Konzept des Freisinger Headcoaches ist gegen den TSV München-Ost perfekt aufgegangen. Da sollte man eigentlich meinen, dass der Jahn-Trainer nach Spielschluss in Jubelstürme ausbrechen sollte. Dem war nicht ganz so. Dass die Schlussphase am Samstagabend in München extrem spannend war und das Jahn-Team um den vor der Pause sicher geglaubten Sieg noch bangen musste, nahm der 24-jährige Sebastian Schwepcke auf seine Kappe. „Als die Münchner in der zweiten Halbzeit auf eine Zonenverteidigung umstellten, bekam meine Mannschaft plötzlich enorme Probleme. Das ist meine Schuld, weil ich dies im Training bislang viel zu wenig trainiert habe“, so Schwepcke selbstkritisch.
Zunächst einmal lief es für die Freisinger perfekt. All das, was das Jahn-Team unter ihrem neuen Coach in den letzten Wochen im Defensivbereich trainiert hatte, klappt hundertprozentig. Die Freisinger attackierten ihre Gegenspieler bereits in der eigenen Hälfte. Die Münchner wirkten phasenweise verzweifelt, weil sie kaum noch Anspielstationen fanden, so perfekt verteidigten die Freisinger. Wenn sie dann auf Offensive umschalteten, ließen sie Ball und Gegner laufen. Immer wieder das perfekte Anspiel unter dem Korb. Nach 21 Minuten führten die Freisinger völlig verdient mit 38:18. Die Münchner wirkten fast schon entnervt.
Freilich war sich Sebastian Schwepcke bereits Mitte des zweiten Viertels nicht ganz so sicher, ob sein Team das hohe Tempo bis zum Ende hin wird durchhalten können. Nicola Molinari musste verletzt vom Feld. Maximilian Hellmich und Florian Brückner waren schon sehr früh mit drei Fouls belastet. Als dann für Regisseur Maximilian Hellmich kurz nach dem Seitenwechsel mit seinem fünften Foul das Spiel beendet war und die Münchner auf eine Zonendeckung umstellten, brach das Freisinger Spiel komplett weg. „Es war wirklich grausam mitanzusehen“, räumte Schwepcke ein. „Ich fand in den Auszeiten nicht mehr die richtigen Worte, um gegensteuern zu können.“
Drei Minuten vor Schluss schien die Partie endgültig gekippt zu sein. München-Ost führte mit einem Punkt Vorsprung. Bei den Gastgebern klappte alles. „Ganz ehrlich: Ich habe nicht daran gedacht, dass unsere Mannschaft nochmals dagegenhalten könnte, zumal Routiniers wie Zlatan Dedic oder Andreas Pink zuvor nichts mehr getroffen hatten“, so Schwepcke. Und dann die packende Schlussphase. 40 Sekunden vor Schluss bewies Zlatan Dedic eiserne Nerven, verwandelte seine beiden Freiwürfe. Freising führte wieder mit einem Punkt Vorsprung. Und dann waren die Jahnler wieder präsent. Vor allem auch die beiden Youngsters Ronald Kruzitis und Robert Fistea mit einer überzeugenden Leistung. Die Entscheidung zehn Sekunden vor Schluss: Nils Temme fing einen gegnerischen Pass ab, Korbleger, Fünf-Punkte-Vorsprung. Das war’s. München-Ost gab sich geschlagen. „Das war schon phänomenal“, kam Jahn-Coach Sebastian Schwepcke dann doch noch ins Schwärmen und hatte seinen „Fehler“ vergessen.
Aufstellung: Brückner, Dedic (15), Eieresser (3), Fistea (5), Hellmich (4), Kruzitis (7), Molinari, Mann, Pink (9), Temme (17), Bleck.

Bericht Freisinger Tagblatt 10.10.2011, Peter Spanrad.




V O R B E R I C H T   7 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Den Auftakt in die Regionalliga 2 haben die Basketballer am letzten Wochenende verpatzt. Die klare Schlappe gegen Titelaspirant Leitershofen kam freilich nicht überraschend. Im ersten Auswärtsspiel am Samstagabend beim TSV München Ost (Anpfiff 19.30Uhr) wollen sich die Freisinger rehabilitieren und das erste Erfolgserlebnis feiern.
BG Leitershofen ist vor Wochenfrist beim Saisonauftakt im zweiten und dritten Viertel über das neu formierte Freisinger Team regelrecht drübergefahren. So eine klare Niederlage (63:97) ist an keinem Freisinger spurlos vorübergegangen. Dennoch hieß für den neuen Jahn-Coach Sebastian Schwepcke – der hatte sich den Auftakt natürlich auch etwas anders vorgestellt – die Partie möglichst rasch abzuhaken. Das habe während der Woche auch geklappt, ließ Schwepcke vor dem nächsten Auswärtsspiel wissen. „Eine besondere Aufbauarbeit musste ich im psychischen Bereich nicht leisten, denn alle Spieler haben ja im ersten sehr guten Viertel gesehen, dass wir selbst mit den extrem starken Gästen aus Leitershofen mitgehalten haben.“
Headcoach Sebastian Schwepcke sieht in dieser satten Klatsche auch durchaus positive Seiten. „Wenn man gleich im Auftaktspiel so eins auf die Mütze bekommt, weiß jeder Spieler sofort, woran er noch zu arbeiten hat.“ Denn Schwepcke hatte in den letzten Testspielen auch beobachtet, dass sich eine Euphorie in der Mannschaft breit gemacht habe. „Wir haben in den letzten Testspielen gegen Teams aus der Regionalliga sehr gut mitgehalten“, vermutet Sebastian Schwepcke, dass seine Spieler unterbewusst sich vielleicht schon zu sicher gefühlt hätten. „Der Rückschlag gleich im ersten Spiel kam zur richtigen Zeit.“
Die Unterschiede zwischen einem Spitzenteam der Regionalliga 2 und dem TSV Jahn Freising sind einfach festzuhalten: Leitershofen lieferte über 40 Minuten ein hoch konzentriertes und engagiertes Spiel ab, Freising nur über zehn Minuten. Leitershofen strotzte vor Sicherheit beim Rebound und bei der Trefferquote, das Jahn-Spiel war hier enormen Schwankungen unterworfen. „Daran müssen wir jetzt weiter hart arbeiten“, weiß Sebastian Schwepcke freilich auch, dass sich einige Schwachpunkte nicht in den nächsten drei bis vier Wochen abstellen lassen. An seinem neuen Taktikkonzept will er auf alle Fälle festhalten und er will auch allen jungen Spielern die nötige Spielzeit einräumen, dass sie allmählich Fuß fassen. „Man muss auch bedenken, dass die Partie gegen Leitershofen für unsere Nachwuchsspieler das erste Regionalligaspiel überhaupt war.
Weil Schwepcke viele gute Ansätze gesehen hat und weil der Gegner heute Abend mit personellen Problemen kämpft, traut der Jahn-Coach seinem Team gegen München-Ost einen Sieg zu. „Die Münchner verfügen vielleicht über die besseren Einzelspieler, wir sind aber mannschaftlich auf alle Fälle geschlossener und besser. Und deshalb wollen wir gewinnen.“

Bericht Freisinger Tagblatt 7.10.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   4 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Der Auftakt in die neue Regionalligasaison ist dem TSV Jahn Freising am Samstagabend missglückt. Auch wenn die Gastgeber gegen Titelaspirant BG Leitershofen als Außenseiter an den Start gingen, war die satte 63:97-Klatsche (20:20, 32:52, 46:72) für den neuen Coach Sebastian Schwepcke und sein neu formiertes Freisinger Team schon ernüchternd.
Vielleicht hat es der Spielplan mit den Freisinger Basketballern nicht sonderlich gut gemeint. Ausgerechnet die BG Leitershofen zum Saisonauftakt! Die Gäste präsentierten sich in einer exzellenten Form. So stark hat man schon seit langer Zeit keine Mannschaft mehr in der Luitpoldhalle spielen sehen – wie aus einem Guss, alle Spieler gleich gut, mit perfekter Defensivarbeit und einer phänomenalen Trefferquote. Wer heuer in der Regionalliga 2 Meister werden will, wird wohl am semiprofessionellen Team aus Leitershofen nicht vorbeikommen. „Gar keine Frage, gegen eine solche Mannschaft darf man verlieren, auch mit 30 Punkten“, war Sebastian Schwepcke bemüht, seine neu formierte Mannschaft ein wenig in Schutz zu nehmen. Andererseits räumte er schon auch seine Enttäuschung nach dieser Schlappe ein. Denn nach dem ersten Viertel war eigentlich noch nicht klar, dass die Leitershofener Mitte der Partie über neun bis elf Minuten Katz und Maus mit den Freisinger spielen würden.
Die Freisinger präsentierten sich in der Anfangsphase des Spieles alles andere als ein billiger Punktelieferant für den Meisterschaftsaspiranten. Sie waren mindestens auf Augenhöhe mit den Gästen, zeigten überhaupt keinen Respekt und setzten die neue Taktik von Sebastian Schwepcke perfekt um. Alt hergebracht war eigentlich nur, dass Maximilian Hellmich im Freisinger Spiel Regie führte, ansonsten war die Handschrift des neuen Headcoach deutlich zu sehen. Die Gäste waren sichtlich baff über die aggressive und agile Jahn-Abwehrarbeit. Und das Umschalten von Defensive auf Offensive klappte bei den Freisinger bestens. Nach rund achten Minuten führten die Freising 20:14. „Das hat sehr gut ausgesehen“, war Co-Trainer Stefan Manhart sichtlich angetan von der Leistung der Gastgeber.
Aber schon gegen Ende des ersten Viertels schlichen sich einige Unkonzentriertheiten im Freisinger Spiel ein, sodass Leitershofen fast mühelos gleichziehen konnte (20:20).
Der Bruch im Jahn-Spiel dann gleich zu Beginn des zweiten Viertels, als die Elektronik der Anzeigentafel ihren Dienst verweigerte und die Partie für einige Minuten unterbrochen war. Sebastian Schwepcke hatte dafür keine plausible Erklärung, dass sich eine Mannschaft durch eine solche Unterbrechung aus dem Rhythmus bringen lässt. Fakt war, dass die Gäste danach zulegen konnten und die Freisinger bis ins letzte Viertel benötigten, bis sie sich zumindest halbwegs wieder gefangen hatten. Das ärgerte Sebastian Schwepcke dann doch. „Es fehlte in dieser Phase die Konzentration und auch der Wille. Die Mannschaft hat vor allem in der Defensive überhaupt nicht mehr das umgesetzt, was wir in den letzten Wochen intensiv trainiert haben.“ Für Stefan Manhart waren auch die vielen Abspielfehler mit entscheidend, dass die Gäste am Ende des dritten Viertels mit 72:46 führten und die Partie damit schon vorzeitig entschieden war.
Fazit: Das neu formierte Freisinger Team wird wohl noch einige Zeit benötigen, bis es sich gefunden hat und über alle vier Viertel eine Topleistung abrufen kann. „Dazu brauchen wir auch die Unterstützung der Fans“, ist sich Sebastian Schwepcke sicher, dass sein Team trotz der Auftaktschlappe auf dem richtigen Weg ist.
Aufstellung: Brückner (7), Dedic (6), Eieresser (2), Fistea, Hellmich (19), Hüttenkofer, Knöckl, Kruzitis, Molinari (6), Pink (15), Temme (8), Bleck.

Bericht Freisinger Tagblatt 4.10.2011, Peter Spanrad.




B E R I C H T   1 . 1 0 . 2 0 1 1 

Freising – Mit dem neuen Trainer Sebastian Schwepcke und vielen jungen Spielern aus den eigenen Reihen starten die Basketballer des TSV Jahn Freising am Samstagabend in die neue Regionalligasaison. Klar, dass bei einer solchen Umbruchsituation alle Beteiligten eine gewisse Nervosität nicht verheimlichen können. Zum Auftakt haben es die Freisinger gleich mit einem Knaller zu tun. Titelaspirant BG Leitershofen/Stadtbergen gastiert am Samstag um 18.15 Uhr in der Luitpoldhalle.
Gerade einmal 24 Jahre ist Sebastian Schwepcke alt. Zu jung für einen Trainer einer Männer-Regionalligamannschaft? Wer ihn erlebt am Spielfeldrand oder im Training, erkennt sofort den Vollblutbasketballer, den alle auf Anhieb akzeptieren. Im Jahn-Lager sind sie begeistert von ihm. Er bringt nicht nur jugendliche Dynamik, viele neue Ideen mit sich, sondern kann bereits auf eine fast zehnjährige Trainerlaufbahn zurückblicken. Zuletzt war er Headcoach des Bundesliga-Frauenteam des SV Germering.
Für Sebastian Schwepcke ist die Umbruchsituation im Jahn-Regionalligateam eine echte Herausforderung. „Das war auch der Grund, weshalb ich nach Freising gewechselt bin“, so der neue Jahn-Coach. Ihn reizt vor allem die Aufgabe, mit vielen jungen Spielern ein neues Team zu formen. Deshalb hofft er auch, längerfristig in Freising arbeiten zu können. „Wenn man eine solche Aufgabe übernimmt und vieles neu gestaltet, dauert es längere Zeit, bis sich der Erfolg einstellt“, warnt Schwepcke davor, die neu formierte Mannschaft zu den Topteams der Liga zu zählen. „Der Erfolg kann sich in einer solchen Situation eigentlich erst in der zweiten Saison einstellen.“
Einerseits strahlt Sebastian Schwepcke kurz vor dem Saisonstart viel Zuversicht aus, andererseits ist er Realist genug, um zu wissen, dass Routiniers wie ein Oliver Seehon der Mannschaft fehlen werden. „So ein Verlust ist natürlich happig“, räumt der neue Headcoach ein. „Andererseits haben jetzt viele Nachwuchsspieler die Chance nachzurutschen.“ Übrig geblieben sind aus der letzten Saison Florian Brückner, Zlatan Dedic, Stefan Flad, Max Hellmich, Attila Mann, Nicola Molinari und Nils Temme. Dazu kommt noch Andreas Pink, der zum TSV Jahn zurückgekehrt ist. Das ist quasi der Stamm der Routiniers, die allmählich den Nachwuchs integrieren müssen.
Vom Tainingseifer der Jungen ist Sebastian Schwepcke begeistert. Einigen traut er schon jetzt zu, dass sie rasch in der Regionalliga Fuß fassen werden. „Andere werden noch einige Zeit benötigen.“
Von der Spielanlage scheint Schwepcke einige verändert zu haben. „Mein Schwerpunkt in der Taktik liegt in der Defensive“, hofft er, dass sein Team in der Anfangsphase der Saison, den Gegnern wenig Raum zum Entfalten lässt. „Das wird alles sicherlich nicht ganz einfach“, ist sich Sebastian Schwepcke der Schwierigkeit bewusst. Deshalb setzt er sein Team auch keinerlei Erfolgsdruck aus – schon gar nicht im Auftaktspiel gegen BG Leitershofen/Stadtbergen. Die zweite Mannschaft des ProA-Teams aus Leitershofen zählt für Schwepcke zu den ersten Titelanwärtern. „Die wollen aufsteigen und treten mit einer Reihe Spielern an, die letzte Saison noch ProB gespielt haben.“ Eine Niederlage hat Sebastian Schwepcke einkalkuliert, was freilich nicht heißen soll, dass die Freisinger klein beigeben wollen. „Wir werden uns so gut verkaufen, wie es nur geht“, so Schwepcke. „Ziel ist es, dass der Gegner nicht mehr wie 70 Punkte macht.“ Einen kleinen Vorteil sieht der Jahn-Coach darin, dass sein Team ohne jeglichen Druck spielen kann. „Vielleicht entwickelt sich dadurch im Verlauf des Spiels für uns eine positive Eigendynamik.“
Auch wenn Sebastian Schwepcke sein Team zum Saisonstart in der Außenseiterrolle sieht, Angst ist im nicht. Seine Spieler sprühen vor Ehrgeiz und Motivation und haben in den letzten Testspielen bewiesen, dass sie körperlich topfit sind. „Vielleicht schaffen wir es, Leitershofen ein wenig zu nerven.“ Egal, wie die Auftaktpartie endet. Bange um den Klassenerhalt ist Sebastian Schwepcke nicht. „Den packen wir auf alle Fälle. Am liebsten schon frühzeitig.“
Kader: Florian Brückner, Zlatan Dedic, Franz Eieresser, Robert Fistea, Stefan Flad, Ljubomir Grozev, Max Hellmich, Chris Hüttenkofer, Alois Knöckl, Ronalds Kruzitis, Nicola Molinari, Attila Mann, Andreas Pink, Nils Temme, Dennis Bleck, Tolga Erden. Co-Trainer Stefan Manhart. Trainer Sebastian Schwepcke.
Spielplan: TSV Jahn Freising – BG Leitershofen/Stadtberger (1.10., 18.15), TSV München Ost – Jahn Freising (8.10.), Jahn Freising – SB DJK Rosenheim (15.10., 19.00), Slama Jama Gröbenzell – Jahn Freising (22.10.), Basket Landsberg – TSV Jahn Freising (5.11.), Jahn Freising – TSV Milbertshofen (13.11., 16.00), DJK SB München – Jahn Freising (20.11.), Jahn Freising – TuS Fürstenfeldbruck (27.11., 16.00), MTSV Schwabing – Jahn Freising (4.12.), Jahn Freising – München Basket (10.12., 19.00), FC Bayern München – Jahn Freising (14.01.), BG Leitershofen/Stadtbergen – Jahn Freising (21.01.), Jahn Freising – TSV München Ost (28.01., 18.15), SB DJK Rosenheim – Jahn Freising (4.2.), Jahn Freising – Slama Jama Gröbenzell (11.2., 18.15), Jahn Freising – Basket Landsberg (25.2., 19.00), TSV Milbersthofen – Jahn Freising (3.3.), Jahn Freising – DJK SB München (10.3., 18.15), TuS Fürstenfeldbruck – Jahn Freising (17.3.), Jahn Freising – MTSV Schwabing (24.3., 18.15), München Basket - Jahn Freising (14.4.), Jahn Freising – FC Bayern München (21.4., 19.30)

Bericht Freisinger Tagblatt 1.10.2011, Peter Spanrad.

Foto:
Hintere Reihe von links: Tolga Erden, Dennis Bleck, Alois Knöckl, Florian Brückner, Ronalds Kruzitis, Chris Hüttenkofer, Max Hellmich, Stefan Manhart. Hintere Reihe von links: Ljubomir Grozdev, Robert Fistea, Attila Mann, Zlatan Dedic, Franz Eieresser, Andreas Pink, Nils Temme und Sebastian Schwepcke. Nicht auf dem Foto Nicola Molinari.


B E R I C H T   1 2 . 9 . 2 0 1 1 

Freising – Mit ihren neuen jungen Trainer Sebastian Schwepcke und einer stark verjüngten Mannschaft präsentierten sich die Regionalliga-Basketballer des TSV Freising am Samstag bei der 28. Auflage des Freisinger Volksfestturniers erstmals ihren Fans. Mit einer überzeugenden und vielversprechenden Leistung sicherten sich die Gastgeber gegen eine starke Konkurrenz den dritten Platz. „Das war alles in allem eine gelungene Vorstellung unseres Teams“, zeigte sich Sebastian Schwepcke zufrieden und erleichtert zugleich.
Sebastian Schwepcke absolvierte am Spielfeldrand ein umfangreiches Laufprogramm, fast so intensiv wie seine Spieler auf dem Feld. Ständig auf Ballhöhe kommentierte er das Spiel, gab Anweisungen und verteilte an sein Team viel Lob und positive Verstärkung. Das Engagement des erst 24-jährigen Trainers, der vor wenigen Wochen – nach dem Rückzug von Gojko Stojisavljevics – per Zufall beim TSV Jahn Freising landete, scheint sich sehr positiv auf das neu formierte Jahn-Team zu übertragen.
Neuer Trainer und viele neue junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sorgten am Samstag dafür, dass mehr Zuschauer als sonst das traditionelle Volksfestturnier sehen wollten. Aus der Mannschaft des letzten Jahres bleiben wohl letztlich doch weniger Spieler übrig als zunächst erhofft. Oilver Seehon und Johannes Weber beendeten ihre Karrieren, Jakob Kock wechselte nach Vilsbiburg und Robin Hergel sowie Michael Wende hat es beruflich aus dem Münchner Raum weggezogen. Auch hinter dem Einsatz von Berat Klapija steht berufsbedingt ein dickes Fragezeichen. Jetzt müssen die Nachwuchsspieler aus der zweiten Mannschaft und aus der eigenen Jugend ins Regionalligateam nachrücken.
Sebastian Schwepcke und Co-Trainer Stefan Manhart scheint es in den letzten Wochen gelungen zu sein, mit den vielen jungen Spielern um den verbliebenen Stamm von ein paar Routiniers eine neue Mannschaft geformt zu haben, die möglicherweise das Zeug dazu hat, den Verbleib in der 2. Regionalliga zu packen. „Es sieht wirklich recht gut aus“, war Jahn-Abteilungsleiter Franz Lupp sichtlich erleichtert nach dem Volksfestturnier. Er räumte dabei ein, schon ein wenig Bauchgrimmen gehabt zu haben, einen so jungen Trainer zu verpflichten in einer Situation, in der die Mannschaft mit einem so gewaltigen personellen Umbruch fertig werden muss.
Im Auftaktspiel gegen München Basket (1. Regionlliga), die mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern antraten, ließ Sebastian Schwepcke vor allem die Routiniers um Kapitän Zlatan Deidic ran. Die Gastgeber schlugen sich wacker und unterlagen nur mit 50:69. Für den neuen Trainer war die zweite Partie gegen Schwaben Augsburg (Bayernliga) noch aufschlussreicher, weil er diese Partie fast ausschließlich mit den jungen Spielern bestritt. Die legten sich mächtig ins Zeug und gewannen mit 57:49 und holten damit den dritten Platz. „Wir haben super verteidigt in beiden Spielen und sind ein sehr hohes Tempo gegangen“, blickt Sebastian Schwepcke zuversichtlich in die Zukunft.
Ergebnisse: TSV Jahn Freising – München Basket 50:69, DJK SB München – Schwaben Augsburg 75:66. Finale: München Basket – DJK SB München 85:63. Spiel um den 3. Platz TSV Jahn Freising – Schwaben Augsburg 57:49.
Aufstellung: Dedic, Manhart, Hellmich, Brückner, Temme, Pink, Knöckl, Eieresser, Bleck, Hüttenkofer, Grozdev, Kruzitis, Fistea.

Bericht Freisinger Tagblatt 12.9.2011, Peter Spanrad.




I N T E R V I E W   S E B A S T I A N   S C H W E P C K E 

Freising - Die Suche nach einem Headcoach für das Regionalligateam gestaltete sich für die Basketballabteilung des TSV Jahn Freising in den letzten Wochen und Monaten nicht ganz einfach. Zum Trainingsauftakt präsentierten die Freisinger nun den neuen Trainer. Es ist der 24-jährige Sebastian Schwepcke, der bislang das Bundesliga-Frauenteam des SV Germering coachte. Das Freisinger Tagblatt führte mit dem neuen Trainer zum Trainingsbeginn ein Interview.

Freisinger Tagblatt: Wo haben Sie Ihre basketballerischen Wurzeln?

Sebastian Schwepcke: Mit dem Basketballspielen habe ich in Starnberg mit etwa 13 Jahren begonnen. Das ist eigentlich sehr spät. Vorher habe ich Fußball gespielt, allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Weil ich recht groß bin, habe ich gedacht, es vielleicht einmal mit Basketball zu versuchen. Ausschlaggebend war dann ein Freund, der mich mitgenommen hat. Dass ich dann beim Basketball geblieben bin, hing vor allem damit zusammen, dass ich rasch Freunde gefunden habe, die es bis heute geblieben sind.

FT:
Wie sah Ihr bisheriger sportlicher Werdegang aus?

Schwepcke:
Weil ich vom Fußball her schon gute athletische und koordinative Fähigkeit mitgebracht hatte, spielte ich schon recht bald erfolgreich Basketball und wurde schon mit knapp 15 Jahren in die Männermannschaft von Starnberg berufen. Von Starnberg wechselte ich dann nach Penzberg, wo ich in der Oberliga spielte.

FT: Welche Trainerstationen haben Sie bislang durchlaufen?

Schwepcke: In Starnberg habe ich bereits als 14-Jähriger das U10 und U12 Team trainiert und parallel dazu gespielt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nach meiner Zeit in Starnberg bin ich mit 19 Jahren Trainer der Damenmannschaft in Penzberg geworden, mit 21 Trainer der Penzberger Herren-Mannschaft. Damals habe ich die Entscheidung getroffen, zu vesuchen, Profitrainer zu werden, der Traum ist noch nicht abhackt. Als dann nach zwei Jahren die Rahmenbedingungen in Penzberg nicht mehr passten, standen mir mehrere Optionen offen. Ich entschied mich, das Frauenteam des SV Germering (2. Bundesliga) als Head-Coach zu übernehmen. Mittlerweile habe ich auch die B-Trainer-Lizenz.

FT:
Wie kam Ihr Wechsel von Germering nach Freising zustande?

Schwepcke: Eigentlich über einige Umwege. Stefan Manhart (Co-Trainer des TSV Jahn Freising) hat mich über Freunde kontaktiert, als er davon erfuhr, dass ich auf der Suche nach einer Männermannschaft bin, die zumindest in der Regionalliga spielt.

FT: Was war dann ausschlaggebend, in Freising zuzusagen.

Schwepcke: Meine bisherigen Erfahrungen waren, dass Vereine außerhalb der Großstadt, also quasi auf dem Lande, bessere Bedingungen aufweisen, dass vor allem der Zusammenhalt innerhalb einer Mannschaft besser ist und dass man nach dem Training gemeinsam noch etwas unternimmt, was auch für den sportlichen Erfolg wichtig ist. All das findet man beim TSV Jahn Freising vor, der eine hervorragende Jugendarbeit hat und bei dem Konstanz in allen Bereichen vorherrscht.

FT:
Welchen ersten Eindruck haben sie von ihrer neuen Mannschaft?

Schwepcke: Einen sehr guten Eindruck, auch wenn ich erst seit kurzem da bin. Beim ersten Training waren über 20 Spieler anwesend, alle mit einer sehr großen Begeisterung.

FT: Welche Basketballphilosophie vertreten Sie?

Schwepcke: Schwerpunkt ist bei mir die Defensive, eine intensive Defensive. In der Offensive ist für mich wichtig, dass das Spiel nicht auf einen Topspieler zugeschnitten ist, der fast alle Punkte macht, sondern dass jedem Spieler von der Taktik her die Möglichkeit eingeräumt wird, zu punkten.

FT: Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Jahn-Team?

Schwepcke: Ich muss jetzt erst einmal die Mannschaft kennenlernen. Um einen Stamm von Führungsspielern möchte dann mit den vielen Nachwuchsspielern eine neue Mannschaft formen. Für die kommende Saison ist es deshalb nicht einfach, eine Prognose abzugeben. Ich glaube, dass wir uns auf den Klassenerhalt konzentrieren müssen. Längerfristig habe ich schon vor, um die Spitzenplätze in der Regionalliga mitzukämpfen.

FT: Was machen Sie, wenn Sie nicht mit Basketball beschäftigt sind?

Schwepcke: Ich habe gerade mein BWL-Studium beendet und bin mir nicht sicher, ob in diesem Bereich meine berufliche Zukunft liegt. Vielleicht im Sportmanagement. Möglicherweise werde ich ab dem Herbst ein Lehramtsstudium anfangen. Vor zwei Monaten habe ich mich selbstständig gemacht. Ich biete mit meiner Firma vornehmlich Teambuilding an, auch Basketballbetriebssport. In bin allgemein sehr treu: Freunde, Familie, Vereine und auch bei meiner Freundin. Ich hoffe, dass ich auch in Freising Freundschaften im Basketball finden werde, die dauerhaft sind.

FT: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg und Freunde in Freising beim TSV Jahn.

Bericht Freisinger Tagblatt 12.8.2011, Peter Spanrad.


B E R I C H T   5 . 8 . 2 0 1 1 

Freising – Abteilungsleiter Franz Lupp ist deutlich anzumerken, dass er zusammen mit seinem Abteilungsteam arbeitsreiche und anstrengende Wochen hinter sich hat. Zwei ganz wichtige Trainerposten waren neu zu besetzen. Christian Kuffer konnte als Trainer für das Frauenteam – Aufsteiger in die Bayernliga – gewonnen werden und ganz neu: Sebastian Schwepcke zeichnet ab sofort für das Männerteam (Regionalliga) als Head-Coach verantwortlich.
2011 ist für den TSV Jahn Freising ein turbulentes Jahr: 150-Jahr-Feier des Hauptvereins. Und die Basketballer sehen ihrem 40. Geburtstag entgegen. Außerdem hat die letzte Regionalligasaison im Winter auch deshalb viele Nerven gekostet, weil bis kurz vor Ende der Klassenerhalt nicht gesichert war. Das lag auch an der Gutmütigkeit der Freisinger. Als nämlich die Profitruppe von Basket Erding zum Heimspiel gegen Freising keine Halle hatte, ließen sich die Freisinger darauf ein, die Partie auf einen anderen Zeitpunkt zu verlegen. „Der Verband hat uns deshalb gerügt. Denn eigentlich hätte die Partie für uns gewertet werden müssen und wir hätten dann nicht so lange um den Klassenerhalt bangen müssen“, hat sich Franz Lupp nachträglich auch über das Verhalten der Erdinger geärgert.
Nach dem turbulenten Saisonende ist Abteilungsleiter Franz Lupp besonders glücklich, dass der Abteilung in den letzten Wochen wichtige Weichenstellungen im Erwachsenenbereich geglückt sind. „Ich bin sehr froh, dass Nicole Ruis für unser Frauenteam mit Christian Kuffer einen neuen Trainer organisieren konnte“, hebt Spartenchef Franz Lupp dabei die gute Teamarbeit innerhalb der Abteilung hervor.
Deutlich schwieriger gestaltete sich die Suche nach einem neuen Coach für das Männer-Regionalligateam. Gojko Stojisavljevic hatte sich nach einer spannenden und sehr anstrengenden Saison verabschiedet. Er brauche eine Verschnaufpause, so seine Begründung. Derzeit konzentriert er sich auf die Ausbildung des Jahn-Nachwuchses.
Stefan Manhart, weiterhin Co-Trainer des Regionalligateams, fädelte per Zufall den Kontakt zum neuen Trainer Sebastian Schwepcke ein. Auch wenn der Neue mit seinen 24 Jahren für einen Trainer noch extrem jung ist, hat Franz Lupp ein sehr gutes Gefühl: „Er machte in den ersten Trainingseinheiten seine Sache bestens und erreichte alle unsere Spieler.“
Wie der Kader der Regionalligamannschaft zum Saisonstart im Herbst genau aussehen wird, steht noch nicht fest. Klar ist nur, dass Jakob Kock dem verlockenden Angebot von Vilsbiburg nicht widerstehen konnte und den TSV Jahn bereits verlassen hat. Spartenchef Lupp geht derzeit davon aus, dass der Rest des Kaders aus dem letzten Jahr wieder mit dabei ist, möglicherweise sogar mit Andreas Pink, den es beruflich wieder nach Freising zieht. „Dazu kommen noch einige Spieler aus unserer Jugend“, ist Franz Lupp besonders stolz. „Allmählich profitieren wir von unserer intensiven Nachwuchsarbeit.“
Teure Einkäufe kann sich der TSV Jahn nämlich nicht leisten. „Uns Kapital ist das Herzblut, mit dem wir Basketball betreiben“, so Lupp. „Deshalb fühlen sich bei uns viele sehr wohl. Mit dem Bazillus Basketball wollen wir auch weiterhin in Freising möglichst viele infizieren.“
Den neuen Trainer Sebastian Schwepcke kann man erstmals mit seinem Jahn-Team beim traditionellen Volksfestturnier im September begutachten. Und Abteilungsleiter Franz Lupp kann jetzt beruhigt in den Urlaub fahren und Kräfte für die nächsten Aufgaben tanken.
sp


Bericht Freisinger Tagblatt 5.8.2011, Peter Spanrad.